1 Jahr Babylady

Meine liebe Babylady,

Heute vor einem Jahr hatte ich die ersten „richtigen“ Wehen.
Und morgen um die Zeit haben wir schon kein Baby mehr im Haus!
Deine Ankunft in diese Welt war schnell, entspannt und schön – so wie das letzte Jahr. Gefühlt verging es noch viel schneller als das erste mit deinem Bruder.
Du warst von Anfang an, bis auf einige Schreiabende, die nach einem einzigen Osteopathenbesuch Geschichte waren, ein so einfaches und ausgeglichenes Baby. Oft werden wir darauf angesprochen, was für ein liebes Mäuschen wir haben, dass sich so gut selbst beschäftigen kann.
Außerdem bist du ein so freundliches Kind. Seitdem du mit knapp 6 Wochen das erste Mal gelächelt hast, hast du für alles und jeden ein Lächeln übrig – Fremdeln kennst du nicht.
Die größten smiles bekommt aber nur dein allerliebster Bruder. Ihr beiden seid unzertrennlich. Dein erster Weg nach dem Aufwachen führt direkt krabbelnd zu (auf 😉 ) deinem Bruder. Ständig macht ihr Mist zusammen und lacht euch darüber kaputt. Wahrscheinlich war es sein verschlafenes „EIEI“ auf deinem Köpfchen, als er dich 4 Stunden nach deiner Geburt liebevoll zuhause begrüßte. Seitdem teiltet ihr, bis vor drei Tagen, die „Boobies“. Wenn ihr beide getrunken habt, zumeist Hand in Hand.
Von Anfang an bist du immer dabei. Obwohl wir manches Mal denken, dass du etwas weniger Aufmerksamkeit bekommst, weil du unser 2. Baby bist, hast du hier einen eindeutigen Vorteil – du wirst eigentlich immer getragen, weil wir den Wagen, wenn überhaupt, für deinen Bruder mitnehmen. Und wenn du nicht Schlafen kannst, in der Trage geht es immer.
Dein Schlaf ist auch so easy, wie deine ganze Persönlichkeit. Du wachst nachts, eigentlich von Anfang an und bis auf wenige Ausnahmen ein einziges Mal zum Stillen auf und schläfst sonst, wenn wir dich seit du 9 Monate alt bist, ins eigene Bett legen, sogar ohne Probleme dort. Meist habe ich dich aber zum Kuscheln bei mir oder behalte dich nach dem Stillen.
Neben deinem Bruder hast du noch einen großen Fan – seinen besten Freund, sodass wir dich leider schon versprochen haben. 😉 Seine Liebe geht soweit, dass er als Geschwisterchen „auch SO eine Babylady“ will.
Mit drei Monaten fängst du an zu erzählen, mitlerweile singst du sogar regelrecht, am liebsten ha-ha in reinen Quarten! Immer rauf und runter. Du sagst Mama und meinst auch mich und wir meinen, dass du so etwas wie den Namen deines Bruders formulierst. Dein erstes „Wort“ ist mit 10 Monaten „oh“. Außerdem schüttelst du seit deinem 9-Monats-Geburtstag vehement den Kopf, wenn dir etwas nicht passt oder du satt bist.
Mit sieben Monaten fängst du an, dich für Essen zu interessieren. Du schleckerst gerne alles mögliche an, aber so wirklich isst du nix. Weil du so klein und zart bist, starten wir mehrere Breiversuche – alle vergeblich. Jetzt mit einem Jahr wirst du immer noch überwiegend voll gestillt und bekommst einfach bei jeden Essen was aufs Tablett, lamdet was im Mund freuen wir uns, klappt es nicht, bekommst du ja die gute Milch. Das einzige was du wirklich reinhaust ist Fleisch – und das ganz ohne einen einzigen Zahn!
Seitdem du 7 Monate alt bist sitzt du auch frei und kannst so viel besser spielen und zuschauen, was dein Bruder so treibt. Nur 2 Wochen später stellst du dich in den Vierfüßler und setzt dich so auch alleine hin. Mit fast 10 Monaten hast du das Krabbeln dann perfektioniert und nun geht es richtig rund! Kurz danach ziehst du dich auch hoch und hast so einen noch größeren Radius. Mitlerweile krabbelst du, indem ein Bein schon mehr oder weniger läuft, das andere wird auf dem Knie nachgezogen. Das sieht sehr lustig aus, aber du bist sehr schnell damit! Seit 6 Wochen kommst du auch Treppen rauf und mit wenig Hilfe rückwärts wieder runter, wir müssen aufpassen wie Schießunde, weil dein Bruder gern mal die Tür zum Treppenhaus öffnet, wenn er beschließt, dass er raus will!
Dass du sehr fröhlich bist, habe ich schon gesagt, aber du bist auch ein kleiner lustiger Schelm. Dein Markenzeichen ist hier deine kleine Zunge. Die ist ganz lang und spitz und du kannst witzige Geräusche damit machen und zeigst sie oft und gern.
Ach meine kleine große Babymaus. Morgen wartet ein gedeckter Geburtstagstisch auf dich. Danach feiern wir bei Oma im Garten und lassen den Tag mit Lagerfeuer ausklingen. Ich hoffe es wird wunderbar für dich!
Ich wünsche dir ein tolles, wildes und glückliches zweites Lebensjahr. Ich freu mich drauf.
Ich liebe dich so sehr, mein Mädchen,
deine Mama

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Big boy

Mein liebes Schlingelkind,

Morgen wirst du ZWEI Jahre alt! Und deine Mama oder Mami, wie du mich auch gerne nennst, wird beim Dekorieren für den großen Tag ganz sentimental.

Das zweite Lebensjahr war sehr spannend. Aus einem Baby mit Speckiwangen ist ein richtiger kleiner Junge geworden. Und aus einem Einzelkind ein großer Bruder.
Wir haben eine spannende Zeit hinter uns. Kurz nach deinem ersten Geburtstag bekam ich viel zu früh Wehen und musste dann ein paar Wochen liegen.
In dieser Zeit hast du ganz viel mit deinem Papa gemacht. Zum Beispiel seid ihr jeden Morgen zusammen im Park Bobby Car gefahren – und das obwohl du noch nicht mal Laufen konntest – damit Mama ausschlafen konnte. Als die Zeit einer drohendem Frühgeburt deiner Schwester vorbei war, haben wir die letzten Wochen zu dritt sehr genossen und noch einmal viel unternommen. (2 Hochzeiten und Besuch bei deinen Urgroßeltern inklusive).

Am Tag als deine Schwester geboren wurde, warst du das erste Mal einen ganzen Nachmittag und Abend ohne uns, aber kaum waren wir zu Hause, wurdest auch du gebracht und wir begannen das Abenteuer zu viert. Müde hast deine Schwester begrüßt und sofort gestreichelt (und dabei das erste Mal „Eiei“ gesagt) Den nächsten Morgen verbrachten wir kuschelnd, stillend und kennenlernend im Bett und vom ersten Moment an wart ihr ein Herz und eine Seele.

Tja und noch am selben Tag, mit 14 Monaten, konntest du laufen. Zudem explodiert von da an deine Sprache. Es folgen die für dich damals und gerade spannenden Dinge: „Bagga, Ato (=Auto), Ball“ sowie die Namen deiner liebsten Verwandten.
Uns graute letztes Jahr etwas vor dem Winter, weil du dich zu einem absoluten Draußenkind entwickelt hast.
Kaum bist du munter und vollgefrühstückt, bist du zur Tür gekrabbelt und haust dagegen. Mittlerweile bekamst du die Tür auch auf und forderst „RAUS GEHN!“ egal ob es regnet, stürmt oder schneit.
Daher meldeten wir dich ab November zum Kinderturnen an, was dir große Freude und uns zumindest einen Vormittag im Warmen pro Woche brachte.

Dein zweites Weihnachten fandest du wunderbar – du liebst die flackernden Kerzen und Lichter überall. Dein zweites Silvester fandest du hingegen doof – Kriegsgeböller um Mitternacht ist nicht so deins.
Neujahr schreibe ich alle Wörter auf, die du schon kannst. Es sind 63! Unsere Lieblingswortbildungen von dir sind „Beck“ (=weg) „Gagu“ (=alle Fahrzeuge, die Tatütata machen) und „Madi“ dein Wort für deine liebste Kuscheltierkatze. Von „Madi“ über „Maidi“ über „Matze“ gelangst du schließlich zu Katze, nur um aktuell wieder „Mau Mau“ zu sagen – versteh dich mal einer ;-).

Im Februar entdeckst du „Miggen“ für dich. (=Mandarinen) Essen findest du generell großartig und bist da recht unkompliziert, allerdings könntest du auch locker von „MIIIIIIILCH“ leben. Ja, du wirst immer noch gestillt und verlangst auch noch mindestens einmal nachts nach „Boobies“. Das ist auch der Grund, warum du doch wieder jeden Morgen bei uns aufwachst, obwohl du seit März ein wunderschönes Kinderzimmer hast. Immerhin schläfst du dort ein, auch wenn du jeden Abend noch „gro Bett“ verlangst und zielstrebig dorthin marschierst.

Im März unternehmen wir eine kleine Deutschlandtour, es geht über Berlin nach Kiel, von dort zu Großtante und Großonkel an die Nordsee und schließlich nach Holland zu meiner Aupairfreundin mit deren Sohn du dich, trotz Sprachbarriere, sofort anfreundest.

Seit April ist es bei uns relativ stressig, Mama studiert voll, Papa arbeitet an der Uni und schreibt nebenbei Masterarbeit und dazu betreuen wir euch Mäuse daheim, Übergaben von gehetzten Eltern vor der Uni inklusive. Trotzdem nehmen wir uns viel Zeit mit euch, sind auf dem Spielplatz, im Zoo, Park oder unserem Hinterhof am „SPIIIIIIIIELN“.
Du liebst deine Familie, fragst ob du „Oma anrufen“ kannst oder in „Opas Bus faaaahn“ darfst. Genauso sehr liebst du deine Tanten, deren Boyfriends und den Onkel und springst auf und ab, wenn du sie im Flur erblickst oder wir in deren Häusern ankommen.

Genauso reagierst du bei deinen Freunden. Ich finde es so wunderbar, dass ihr, obwohl noch so klein, schon so toll miteinander spielen könnt. Von deinem Freund „Sias“ lernst du ganz viel. Bei ihm hast du deine Autoliebe und das Malen für dich entdeckt, sowie Bob der Baumeister und „Sabann gucken“ (=Sandmann). Wichtig ist für dich auch „Radien“, der in unserem Haus wohnt und von dem du das Laufradfahren abgeguckt hast. Außerdem liebst du deinen „Nonatan“ ,„Jabuff“, und „Sami-ehl“. Du magst es sehr mit anderen „Kinnern“ zusammen zu sein und forderst deshalb auch immer unseren wöchentlichen Gang zu „Dayu Dots“ ein. Damit ist „Tiny Tots“ gemeint, die Krabbelgruppe der englischen Gemeinde, in die wir gehen.
Dort hast du ein wenig Englisch aufgeschnappt und singst schon teilweise die Lieder mit. Deine favs sind „Humpty Dumpty“ und „1,2,3,4,5, once I caught a fish alive“. Ein ganzer großer Hit ist seit dem ersten Geburtstag auch „Backe Backe Kuchen“ wo du das „Backe Backe“ mitsingst, und dann wartest, bis zu der Stelle, wo du „MILCH“ brüllen kannst – es amüsiert uns köstlich.
Musik magst du sowieso, leider hast du meine drolligen Dancemoves geerbt, macht aber nix, wir dancen einfach zusammen körperklausig.

Auch kurz vor deinem 2. Geburtstag sind Fahrzeuge sehr beliebt, nach den „Gagus“ die mittlerweile „Tatütata“ oder ganz boring „Polzei“ heißen stehen noch „Hubrauba“ und Madudu (=mittlerweile Müllaudo) hoch im Kurs sowie der Klassiker „Eisebahn“.
„Tut tut tut, die Eisebahn, …Opa fahn…leine nich…Dedor mit“ tönst du seit Mai fröhlich durch die Gegend, Anlass war die erste (von unzähligen…) Fahrten auf einer Kindereisenbahn.

Mein lieber Puscherling (oh ja, so nenne ich dich 😉 ), du bist ein sehr temperamentvoller Kerl. Du fühlst alles 100 Prozent. So kannst du mit ganzem Herzen glücklich sein, zum Beispiel, wenn du hörst, dass deine Schwester wach ist und dann völlig aus dem Häuschen ins Schlafzimmer rennst, um sie zu streicheln und zu „kussen“. Aber auch wenn du wütend bist, machst du das voll und ganz. Das beinhaltet leider auch Tobsuchtsanfälle, bei denen du schon mal blau anläufst und das Bewusstsein verlierst. Und auch wenn du dir was in den Kopf gesetzt hast und es nicht bekommst, kannst du schon mal exzessiv brüllen. Zum Glück überwiegen die guten Momente, wo du VOLLER Freude bist. Oder VOLLER Liebe. Oder voller Schalk, so wie wenn du deinen Kopf in den Nacken wirfst und „Gujuju“ sagst, und somit „Gurgeln“ nachmachst. Du imitierst sehr gerne, sei es deinen rasierenden Papa oder „wauber machen“ (=sauber machen). Ja, Kinderarbeit gibt es in unserem Haushalt ;-), du machst Wäsche, kehrst, räumst Geschirr aus…Auch „pretend play“ hast du mitlerweile begonne, da wird das Buch zur Kamera oder ein paar Steine zum Lagerfeuer.

Wenn du etwas willst, dann muss es SOFORT geschehen „Mama, komm her!“ erklang es Anfang Mai aus dem Bad. Das war deine erste wörtliche Aufforderng. Many to come schätze ich mal…

Aber, mein liebster Sohn, ich springe gerne für dich, freue mich über dein ständig gefordertes „Soggen aus!“ „Naggisch sein!“ egal wie kalt es ist, um dann mit meinem kleinen Spring-Ins-Feld „Raus [zu] Gehn!“ diese Welt zu bestaunen und dir bei deinen Fortschritten und beim Wachsen zuzusehen. Auch wenn es manchmal stressig ist, dich und deine Schwester und euch beide zusammen zu beobachten, gibt das mir und deinem Papa wieder neue Kraft.
Wir genießen jeden Tag mit euch und freuen uns auf das nächste Jahr mit dir.
Wir lieben dich sehr!

Mama mit Papa

2 jahre

f ü n f u n d z w a n z i g

Morgen jährt er sich mal wieder, der Tag der Tage, der warum auch immer auf meiner imaginären Liste der besten Tage des Jahres ganz weit oben steht – mein Geburtstag.
Blöd nur, dass ein hundsgemeiner Virus über mich hergefallen ist, bis 41 Fieber gabs am Wochende, gespickt mit Schwachheit und Dahinsiechen. Heute stellte sich gerade etwas Besserung ein, da erwachte der Babysohn vom Mittagsschlaf mit einer Körpertemperatur von 39,3 gepaart mit dem Drang nach Dauerstillen. An meiner Brust verbrachte er dann die Zeit, bis er ins Bett ging.
Das sind also die Vorraussetzungen mit denen wir mein Vierteljahrhundert morgen feiern werden. Oder eben auch nicht.
Sieht nach Worst birthday ever aus.Oder?
An meinem 13.Geburtstag holte ich mir bei der Eislaufgeburtstagsparty eine Gehirnerschütterung und verbrachte die Nacht im Krankenhaus.
An meinem 19. Geburtstag machte mein damaliger Freund mit mir Schluss.
Und an meinem 23. schließlich erwachte ich von Schwefelgeruch, es gab weder Kuchen, noch Kerzen oder Geburtstagstisch und wir hatten eine Autopanne.
Aber dafür war an diesem Geburtstag wunderschönes Wetter.
Und ich durfte so etwas sehen.

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Und das hier.

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Ach ja, und das.
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Als wir den Lady Knox Geysier Park nahe Rotorua, Neuseeland verließen, machte plötzlich auch noch unser Auto schlapp.
Blöderweise hatten wir auch keinen Handyempfang, also lief mein Liebster (und bester, tollster Mann) zum nächsten Haus, um dort um Hilfe zu bitten. Nebenbei erwähnte er meinen Geburtstag.
Dann holte er mich, wir liefen gemeinsam zum Haus dieser unglaublich netten Kiwis, die schon, noch während sie den örtlichen ADAC informierten Tee und Kuchen für mich draußen auf der Terrasse aufgedeckt hatten.
Als das Auto wieder flott war, fanden wir ein paar Orte weiter ein wunderbares Motel, mit einem riiiiesigen und modernen Bad, was schon Geschenk an sich war, nach monatelangem Camping. (auf unserer Hochzeitsreise)
Während ich genüsslich und warm und ausdauernd duschte, besorgte der Liebste Kuchen UND Kerzen UND baute mir meinen Geburtstagstisch.
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Nachdem dann die Kerzen ausgeblasen waren und wir dann genüsslich allerbesten Schokokuchen verspeisten, klopfte der Babysohn. Der wohnte an meinem 23. Geburtstag gerade 20 Wochen in meinem Bauch.
So war am Ende des Tages mein Glück doch irgendwie ziemlich sehr perfekt.
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Und morgen wird das auch so sein.
Wahrscheinlich gibt es morgens keinen Geburtstagstisch mit Kerzen und Kuchen. Es wird hier auch nicht die große Party steigen.
Dafür werde ich von meinem Babysohn mit „Hallu Mama!“ (und wahrscheinlich auch: Mama, mehr Miiiiilch!“) geweckt werden. Mein Liebster wird den Babysohn mitnehmen und mich weiterschlafen lassen. Darauf werde ich irgendwann von der Babylady wach, die sich hin und her kullert. Sie wird mich, wie jeden Morgen über beide Ohren angrinsen…

Ich werde morgen früh 25 sein. Ein Vierteljahrhundert alt. Ich bin diesen Weg mit tollen Menschen gegangen. Ich habe in dieser Zeit Abitur gemacht, ein Jahr im Ausland gelebt, hab Bachelor (bald Master), meinen besten Mann geheiratet, 2 Kinder bekommen und immerhin „kann“ ich mittlerweile 4 Sprachen. (Wenn 2 davon auch laut den Papieren, die ich in Prüfungen dafür bekam 😉 )
Ganz gute Bilanz, oder?

Sorry to my English speaking friends and readers. Time is so short at the moment, I won’t be able to translate.

3 Monate Babylady – 3 months with Babylady

Quelle: von rosagrauen Wolken ehemals linutile

3 Monate auf der Welt sein:

Lieblingsbeschäftigung: lächeln (ist auch das Erste, was sie morgens tut und zwar für jeden in der Familie ausgiebig)
Das mag ich sehr: -> getragen sein
-> ausschlafen (mindestens um 9 muss schon drin sein für die Lady)
Das mag ich gar nicht:
-> auf einmal will die Lady für ein paar Wochen nicht mehr in der Emeibaby Trage, sondern nur noch im Tuch sitzen
-> Autofahren
Das hab ich neu gelernt:
-> mich vom Rücken auf den Bauch drehen (10 Wochen)
-> Lachen mit Geräuschen
-> ich reagiere froh, mit Beine strampeln und Lächeln, wenn ich bei jemandem auf dem Arm bin und dann meine Eltern sehe

3 Monate Zweikind- Eltern sein:

Neue Erkenntnisse: Es gibt sie, diese Momente, vor denen es uns graute. Allein mit beiden Kindern, ein Termin steht an, beide schreien wie am Spieß, der Schweiß läuft in Bächen und alle gucken schon. Zum Glück aber recht selten.
Schreckmomente: -> Madame beginnt gegen 20 Uhr einzuschlafen und ist dann bis 0/1 Uhr wach – macht müüüüde
besonders schön: -> der erste (Kurz-) Urlaub zu viert  bei Mamas WABF in Kiel
spannend: auch mit der Babylady nehmen wir an einer Langzeitstudie teil wie auch schon beim Babysohn. Interessant: Beim Entwicklungstest „kann“ unser Superbaby schon vieles aus dem Berreich der 6-Monatsbabies.
Dafür fehlt die Zeit: Unikram, Haushalt, Bloggen (Prioritäten in dieser Reihenfolge…) und Weihnachtsgeschenke besorgen
Nächte/Schlaf: Babylady is awesome! 1-2 Stillpausen pro Nacht. Richtig ins Bett geht sie zwischen 22:30 und 1 Uhr udn schläft morgens bis 9-11 Uhr.
Zudem schläft die Süße jeden Vormittag verlässlich ein paar Stunden, sodass ich sie problemlos mit zum Seminar nehmen kann, sogar ohne dass sie auffällt!

Babysohns Dreimonats-Bericht gibt es hier.

3 months babylady

2 months of being a baby:

favorite things: smiling
I really like: being carried, sleep in
I don’t like: suddenly our carrier, she only likes the sling
I learned: -> to roll over from tummy to back (10 weeks)
-> to make laughing sounds

2 months of being parents of 2:

things we learned: There sometimes are those moments, where both kids are screaming, you have an appointment, but you are too late already and everybody is watching (and of course knows best). Luckily, that these moments are rare.
shocking moments: -> babylady starts being up very late, until 1!!a.m. one day…that results in very tired parents
so nice: our first little family holiday together (we visited my best friend at the baltic sea)
interesting: we are taking part in a study about children’s development and illnesses and our babygirl already reaches results of a 6 months old in some tests
what we would need more time for: University preparations, cleaning, this blog (in that order) and buying christmas presents!
our nights: Babylady needs 1-2 feeds a night and sleeps apart from that. She goes to bed between half past 10 and 1 (!!) and sleeps until 9-11 a.m.
She sleeps a few hours every mornign, which comes in really handy in terms of taking her to university. Sometimes she isn’t even noticed!

You can read babyson’s three month update here

2 unter 2

„Wie ist das so, mit zwei so kleinen Kindern?“ Das werden wir ziemlich oft gefragt.
Eigentlich ist es ziemlich wunderbar, liebesintensiv und lustig. Und ehrlicherweise natürlich auch oft ziemlich arbeitsintensiv. Das anstrengende sind nicht einmal die ständige 24/7 Kümmerung, inklusive dauerwickeln und Milchkuhdasein sondern vor allem, dass Zeit für sich selbst doch das eine oder andere Mal zu kurz kommt. Das wurde mir heute bewusst, als die 2. Ausgabe der monatlich erscheinenden Elternzeitschrift, die ich gewonnen habe, im Briefkasten steckte.
Die erste Ausgabe aber seit einem Monat ungelesen auf dem Couchtisch liegt…

We do get asked a lot, how life is with two under two.
Well, it is awesome, joyful and full of love. And, to be honest, it can be quite exhausting at times.
But the big challenges are not tons of nappies which need to be changed, the 24/7 care needed or my life as a cow constantly being milked but the lack of „myself“ time which tends just not to be there.
That I realized today, when the second copy of a monthly magazine I won was in the letter box but last month’s issue still rested on the couch table. Unread.