DIY Weeks

Bitte für die deutsche Variante herunterscrollen!

I like doing stuff myself, but I kind of don’t take the time to do it.
But I did over the last three weeks (when it remained quiet on this blog).
I made over 75 invitations by hand. Doesn’t sound much? Well, I wrote all the stuff inside by hand as well.
It took me hours and hours, but I think it was really worth it.
When we started thinking of ideas for our wedding invitations we looked in books for weeks at the library. One day we sat down together and checked on the internet, because we wanted to print the nearly 70 invitations we had to do. We found A LOT. BUT we didn’t like any.
After about four hours or so my beloved asked, if I thought I could write them, old – fashioned, by hand… I didn’t even take time to think about it and said: „YES.“ (as I did before, you know, on a bridge in Rome :-D)
In the beginning it was rather easy, I just loved every single one I made. Writing was like meditation for me. But after I finished 20 or so, I started to hate it, some invitations went bad, and oh well, I had to do them again. When I had done about 50 or so (10 of them went straight into the bin) I considered myself as insane and just wanted to quit. By 65 I didn’t even want to get married anymore, but then came the day, when I had two so boring lectures, that I just finished the left over ones, without even realizing! (thanks to my theology of the religion and the religions teacher!)
Well, you can only imagine how proud I was of myself, when I went to post my stack of work.
It might have cost hours to do this and surely some nerves, probably some screaming at my hubby to be (I love you too bits, I know you know, Schnucki!) BUT we have the nicest invitation in the world, in two different languages, in lots of different styles (e.g. nice big letters for grandma) and they are surely made with as much love, as you need to say „YES“.
(And we saved about 70 €, which went directly into the honeymoon box.)

It’s 106 days until our wedding!

Ich mag selbermachen, aber oft nehme ich mir einfach nicht die Zeit dazu. Anders in den letzten drei Wochen, in denen ich unsere über 75 Hochzeitseinladungen per Hand gebastelt und beschriftet habe.
Es dauerte Stunden und kostete einige Nerven, aber wir finden, es hat sich gelohnt.
Vor Wochen schon begannen der Liebste und ich in der Bibliothek nach Ideen für unsere Einladungen zu suchen. Eigentlich wollten wir ein Design erstellen und die Karten dann drucken lassen.
An einem freien Tag, setzten wir uns schließlich an den Computer, um im Internet das finale Design zu ersurfen.
4 Stunden später hatten wir immer noch keine Idee, aber dafür wussten wir bereits, dass die Seiten wo wir uns das Drucken leisten konnten, bereits Druckvorlagen hatten – mit wahlweise oder kombiniert rosa Herzen, weißen Tauben, goldenen Ringen und tollen Sprüchen a la „Wir TRAUEN uns!“ (haha)
Irgendwann fragte dann der Liebste, ob ich die Karten nicht einfach selber schreiben will und ich sagte, wie schon vor fünf Monaten in Rom: „Ja, ich will!“
Gut überlegt hatte ich natürlich nicht.
Einladung 1-20 machten noch richitg Spaß. Das Kalligraphie – Buchstabenmalen war Entspannung für mich.
Von da an ging bergab. Ich sah ein, dass ich verrückt geworden war, die Einladungen wurden immer hässlicher, die Schrift krumm und ein ganzer Stapel wanderte erstmal in den Müll.
Als ich die Fünfziger – Marke (mit 20 Prozent Ausschussware) geknackt hatte, wollte ich endgültig hinschmeißen, schaffte es aber noch bis etwas zu Nummer 65 und war bereit allesamt zu verbrennen und zudem der Meinung, dass Heiraten sowieso überflüssig sei und überhaupt! (Keine Angst Schnucki, ich liebe dich noch immer und du wirst mich nicht los, auch wenn ich nochmal so viele Einladungen schreiben muss!)
Eines Tages kam dann meine Rettung in Form von zwei todlangweiligen Vorleseungen (Herzlichen Dank nochmal an den Dozenten von „Theologie der Religion und der Religionen) und ich schaffte den Rest der über 75 Einladungen, ohne es zu merken und plötzlich war ich fertig!
Ihr könnt euch meinen Stolz sicher vorstellen, als ich meinen Batzen zur Post brachte und an Freunde, die in der Nähe wohnen, verteilte.
Diese Aktion brachte mir die wohl schönste Einladung der Welt, einen gewonnenen Kampf gegen mich selbst und rund 70 € Ersparnis gegenüber den gedruckten Karten, die direkt in die Flitterwochendose und somit hoffentlich nach Australien wandern…

Es sind noch 106 Tage bis zu unserer Hochzeit!

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In der allergrößten Not schmeckt die Wurst auch ohne Brot.

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Gestriger Abend.
Liebster, Schwester und meinereins sitzen nach zweistündigem Spaziergang auf dem zugefrorenem Kanal hungrig daheim auf dem Kanapee
Das selbstgebackene Brot dampft schon, für den „Tatort“-Genuss ist alles aufgebaut, meine mütterliche Seite will gerade Butterbrote schmieren, aber oh Schreck – alle Butter ist aufgebraucht und es ist Sonntag. Sahne hatte wir noch, also haben wir sogleich unsere eigene Butter geschüttelt.
Zwar schmeckt die laut Schwester auch nur „auffällig unauffällig“ aber irgendwie gab mir die Buttermachung trotzdem ein absolutes Hochgefühl.

Yesterday evening.
After two hours of walking on the frozen channel nearby my darling, my sister and I are  sitting hungry on our sofa.
The self-made bread smells awesome, everything is ready to watch the well-beloved Tatort .I decide to make some sandwiches for my soon to be spouse and his soon to be sister-in-law but there’s no butter in the house AND it’s a sunday. Non-Germans should know, that in Germany every single store is closed on a sunday.
But we luckily had cream in the house to make our very own Butter.
So everybody took a chance to shake the glass and soon we had homemade butter.
My sister said it tastes „perfectly avarage“ but I felt special and kind of spoiled by having made such a basic thing myself.

1, 2, 3 Weihnachtsstress vorbei :-D

Hier ging es in den letzten Wochen nur noch drunter und drüber.
Es wurde:
ausgedacht, ausgesucht
bedacht, bestellt, betreut,
gebastelt, gebacken, gereist, gearbeitet, gekauft, geschenkt, gefreut, gestresst, geholfen, gepackt, genossen, geliebt, geheimlicht, genascht,
unterrichtet
und natürlich verlobt!
Es wurde nicht mehr wirklich eingekauft, gegessen, geputzt, oder studiert.
Aber jetzt ist es vorüber, denn morgen ist Weihnachten.
Und deshalb  gibt es heute noch ein paar Eindrücke aus unserer Weihnachtszeit:
des Liebsten Adventskalender
allerbeste Kokosmakronen
Lebkuchenhäuschenbacken mit der internationalen Frauengruppe
Weihnachtsplätzchen

Frohe Weihnachten euch allen!

Krabbelgruppenbastelspaß

Wenn ich das Schrullerlieschen hüte, muss ich mir meist etwas besonderes einfallen lassen, um ihre Aufmerksamkeit zu gewinnen, damit ihre Mama das Haus verlassen kann, ohne dass ihr Herz bricht, weil das Töchterchen herzzerreißend weint.
Meist leihe ich einfach ein paar Kinderbücher aus der Bibliothek aus, aber neulich hatte ich Bastellust.
Ich brachte das mit:
Und daraus entstand unter anderem das hier:
Außerdem wurde es ein entspannter Abend, die Schrullerliese war über eine Stunde beschäftigt und danach schön müde, dachte nicht einmal an ihre Mama, wir hatten beide viel Spaß…
(und obendrein gab es dafür noch Bezahlung)

This Weekend

Der Schwiegervater feierte am Sonntag Geburtstag, also hieß es für uns:
auf nach Berlin um halb acht Uhr morgens
pünktlich zum Gottesidenst erscheinen und dem Herrn Pfarrer lauschen (welcher in diesem Falle der Vater des Liebsten ist)
dann ein zünftiges Mittagsmahl einnehmen
und schließlich Kuchen schmausen.

Einen davon habe ich ürbrigens vorbereitet. Am Samstag. Fünf Stunden standen das Trubelmädchen und ich in der Küche.
Gemacht haben wir zwei Kuchen, zehn Gläser beste Bananen-Kiwi Marmelade und Peppermint creams, eine Leckerei aus dem Kochbuch das meine Gastkinder mir von ihrem schwer verdienten Taschengeld gekauft haben.

(Falls die jemand nachmachen wollen sollte, dann macht euch auf eine Jagd gefasst, jene nach der peppermint essence, die gibts in good old Germany nämlich nirgends zu käuflich  zu erwerben.)

Auf dem Rückweg von den Schwiegereltern musste dann der Schlafdefizit aufgeholt werden.
Aber nach einer Stunde wurde ich aufgeweckt, von des Liebsten Stimme und dachte so bei mir:
wie froh ich doch bin, ihn zu haben