27 Wochen – 27 weeks

Wie weit ich bin: 27 Wochen schwanger
Baby wiegt: etwa 875 Gramm und ist von Kopf bis Fuß 37 cm lang (und unseres ist laut Hebamme und Frauenärztin immer noch ein ordentlicher Brocken…)
Der beste Moment der letzten Woche: schwer zu sagen, ich glaube ich leide gerade unter einem kleinen Muttiwerdungstief
Ich vermisse: meine präschwangerschaftliche Energie
Heißhunger auf: nichts wirklich aber absolute Abneigung gegen all das Fleisch was ich mir wegen einem akuten Mangel an Eisen ständig zuführe
Wehwehchen: von meinen Bewegungen her fühle ich mich gerade ebenso elfengleich wei eine Plantschkuh…zudem muss ich mich zum ersten Mal schwangerenklischeemäßig übergeben, Schuld daran sind die Eisentabletten
Ich freue mich: wie gesagt, Schwangerschaftstief…Aber es ist toll, dass Fräülein Tausendschön (meine WABF 😉 ) gerade ein Praktikum in der Heimat macht und daher seit fast drei Wochen hier in der Heimat und nicht im 600 km entfernten Flensburg, wo sie studiert, weilt.
(Und ich freue mich immer wieder über meinen tollen Mann, der all die meinen Launen erträgt, mich rund um die Uhr mit allen möglichen Leckereien („Ich brauche JETZT saure Würmer! Ich MUSS Pudding haben! Aber OHNE Sahne!“) und Massagen versorgt und immer wieder so herzerwärmend schön mit seinem Nachwuchs kommuniziert.)

Woche 26I am: 27 weeks pregnant
The baby weighs: about 875 grams and is 30 cm long. (head to toes) And it seems that ours is still exceptionally big.
Best moment in the last week: I don’t know. I have a little pregnancy crisis, I think.
I miss: my pre-pregnancy energy
Cravings: nothing really but I start to hate all kinds of meat because I have to eat it all the time. (My iron levels are really low, that’s why I have to eat tons of meat…)
annoying stuff: I feel like a hippopotamus to say the least. And I start to be a Cliche mum-to-be by throwing up in the morning. (Caused by the iron supplement)
I am happy: as said above, I am in the middle of a little pregnancy crisis…
But I am happy that because of an internship my best friend is currently here and not 600 km away where she studies.
(And I am so still so happy about my wonderful husband, who has to deal with the moody me and still gets me everything I want at every time („I NEED choclate pudding, NOW!“). He also gives me massages whenever my back hurts (again) and adding to all that he’s constantly in contact with our little one. Sometimes even when I am asleep! The baby already nearly always wakes up as soon as his Papa puts his hand on my tummy – so sweet)

Believe – Überzeugung

Please scroll down for an English translation!
Ich bin davon überzeugt, dass man, wenn man etwas Gutes tut, dafür auch etwas Gutes bekommt. Nach diesem Prinzip handle ich schon sehr lange und immer wieder beweist sich diese Theorie, so auch diese Woche.
Meine liebste dreijährige Australierin brauchte dringend einen neuen Schlafanzug. Ich fand einen tollen bei ETSY der dann von Brisbane direkt nach Brisbane versandt wurde (bitte, liebe Umwelt 😀 ). Sie liebt ihre neue Bettbekleidung und ihre Mama, dass er handgenäht ist.

Und heute öffne ich meinen Briefkasten, gestern habe ich das irgendwie verpasst und finde ein schick eingepacktes Päckchen. Innen befinden sich ein wunderschönes Kleid und dieser Brief:
„Eines Tages ging ich zu Cyroline. Da hingen zwei Kleider in zwei verschiedenen Farben. Und plötzlich dachte ich so: margarete audrey braucht auch so eins! – Ich kaufte beide 🙂
Vielleicht klingt es etwas schnulzig, aber ich habe die Gürtel getauscht. Du hast meinen und ich deinen! Ich hoffe sehr, dass es dir geällt. Love Love Love.“
Ich liebe dieses Kleid! Vielen Dank, bestes Fräulein Tausendschön !!!
(Und vielen Dank, Gott oder Schicksal oder wer auch immer, dass meine Geben und Bekommen Theorie immer wieder funktioniert!)

I believe that if you do something good to somebody that something nice will happen to you. Believe me or not, but I proofed this a million times in my life and again, just today.
This week I bought an in-between present for my favorite three-year-old Australian on Etsy in Australia to Australia- she loved it.
(and her mummy loved the handmade goodness! 😛 )
And guess what?
Today I opened the letterbox and found a beautiful wrapped parcel containing an amazing dress and this letter from my best friend:
„One day I went to Cyroline. (a clothesshop)
Two identical dresses were hanging next to each other in two different colors. And suddenly I thought: margarete audrey needs one of these as well! And so I bought both of them.
I know, this might sound cheesy, but I switched the belts. You’ve got mine, I’ve got yours.
I really hope, you like it.“
Thank you so much, I don’t like it, I LOVE THIS DRESS!
(And thanks to god or destiny or whatever, that my theory of giving and receiving is working out so well!)

She’s so lovely

Lange gab es hier nichts zu hören hier bei margarete audrey, Schuld daran sind nur  mavisandfrank und Fräulein Tausendschön. Was Allison Ruß passierte, soll ein andermal berichtet werden, warum mich Fräulein Tausendschön vom Schreiben abhält, soll heute Bloginhalt sein.

Fürs Abi hat margarete audrey noch einmal die Schule gewechselt, vom Großstadtinternat ins fusionierte Provinzgymnasium. Schultag eins sah dann ungefähr so aus: margarete_audrey macht sich voller Aufregung zum ersten mal in ihrem Leben mit dem Schulbus auf den weiten Weg über sämtliche Kuhdörfer zur Schule. Dort begibt sie sich direkt in die prall gefüllte Aula mit geschätzten 1000 unbekannten Gesichtern. In der Aula stehen zwei Stuhlblöcke, jeder dieser Blöcke ist mit Gleichaltrigen besetzt, die sich feindlich anschauen, weil sie zum ersten fusionierten Jahrgang zweier feindlicher Schulen gehören, der „Tümpelpenne“ und dem „BerühmterPädogogenName Gymi“. Neue Schule ist übrigens die Tümpelpenne, in deren Block sich margarete audrey einfach so hineinsetzt und damit hinter sich gleich ein Getuschele a la „Die ist doch vom „BerühmterPädagogenname Gymi“ usw auslöst und sich sofort auf die andere Seite begibt, wo sie dann „Was will denn diese Tecihpennälerin hier?“ zu hören bekommt. Nein, Schultag eins war nicht leicht für margarete audrey, aber dafür lernte sie bald darauf nette EX „BerühmterPädogogenName Gymnasiasten“ kennen, darunter auch Fraulein Siebensachen, deren Cousine Fräulein Tausendschön, doch katzsächlich, wie Fräulein Siebensachen sagen würde, in margrete audreys Mathekurs saß.
Und in der nächsten Mathestunde fand margarete audrey Fräulein Tausendschön und in ihr tadaaaaaa eine beste Freundin.
In der Schule waren die Beiden eigentlich unzertrennlich, aber das Studium verschlug Fräulein Tausendschön dann 6,5 Autostunden nördlich, was margarete_audrey sehr traurig machte, denn eine Fräulein Tausendschön gibt es nur einmal in dieser Welt
Mit Fräulein Tausendschön kann man:
– einen unendlichen Lachflash bekommen
– mehr als vier Stunden am Stück telefonieren, obwohl man sich erst vor zwei Stunden gesehen hat
– sich wochenlang nicht sehen und trotzdem so fühlen, als hätte man erst gestern tschüss gesagt
– eine ganze Ladung Tiramisu verschlingen, ohne hinterher Gewissensbisse zu haben
– shoppen sogar bei Kaufland zu einem Erlebnis werden lassen
– stundenlang in einem Cafe sitzen und vorüberziehenden Menschen Dialoge in den Mund legen
– wunderbar entspannt verreisen.
Und genau das haben wir letztes Wochenende getan. Donnerstag morgens sagte margarete audrey: „Eigentlich würde ich gern noch mal mit Ihnen verreisen, Fräulein Tausendschön.“ Und darauf beschloss diese: Pack deine Sachen, margarete audrey, morgen gehts nach Prag.
Das war dann leider doch Fräulein Tausenschöns Partybus nicht zuzumuten, daher gab es „nur“ Urlaub im Ferienhäuschen vom Chef in Brandenburg.
Aber auch dort war es wunderbar entspannend, fast wie ein altes Ehepaar auf der Terasse zu sitzen, spazieren zu gehen, im Dunkeln zu liegen und über das Leben zu sinnieren wie man das halt so ist mit Fräulein Tausendschön, mit der es so schön ist, dass sogar der Liebste manchmal neidisch wird, weil sich margrete audrey mit noch einem Menschen in dieser Welt so gut verstehen kann, wie mit ihm.
Aber mach dir nichts draus, Fräulein Tausendschön, der Liebste mag dich trotzdem sehr, weil du mich froh machst – vielen Dank dafür.