Staßenbahngeschichten – Tram Stories

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Ich bin irgendwie nicht mehr zugegen hier?
Stimmt.
Aber eigentlich hab ich viiiiel zu sagen.
Aber wo fange ich an? Damit vielleicht:

Happenings des letzten Monats in der Straßenbahn:

Eine Fahrt.
An einem noch wohl temperierten Septembertag. Ein laues Lüftchen weht. Babysohn sitzt im Tragetuch und…
trägt keine Mütze, aber…
ich habe eine dabei (vorbereitete Supermutti, you know).

An der Haltestelle:
Ältere Dame 1: „Entschuldigung, ich will mich ja nicht einmischen, aber bei DEM Wetter (theatralischer Augenroll gen Himmel) sollte das Kind eine Mütze tragen.“
Babysohn bekommt seine Mütze. Wir steigen ein.
In der Bahn.
Ältere Dame 2 (Zu meinem Sohn): „Oh du AAAAARMES Bübchen. Dir ist bestimmt gaaanz heiß. (Böserböser Blick Richtung mich).
Mütze wird abgesetzt.
Wir steigen aus. An der Haltestelle
Ältere Dame drei: „Also Sie als junge Mutti sind da sicher noch ganz unerfahren, aber bei dem Wetter sollte ihr Kind schon…“
Ich ziehe die Mütze aus der Tasche.
Und stecke sie wieder ein.
Und schenke der Dame meinen bösesten Blick.
„ER. FRIERT. NICHT.“ sage ich.
Und sie: „Muss man ja nicht gleich soooo überreagieren!“

Eine andere Fahrt Richtung äußerer Stadtbezirk:
Babysohn im Tuch  und ich müssen mal wieder stehen. (Schwanger wurde IMMER Platz gemacht, aber jetzt? NÖ.)
Eine Frau steigt mit ihrem Grundschulsohn ein. Er erzählt von der Schule, sie smartphont rum.
Dann sagt er:
„Mutti, morgen müssen wir unser LieblingsBUCH mit in die Schule bringen.“
Sie smartphont weiter, hält plötzlich inne, dreht sich zu ihm und sagt:
„Und wie willst du das anstellen? Du weißt doch, dass wir SOWAS nicht Zuhause haben.“
Ich: ?!?!?!?!??!?!??

Und zu guter letzt an der Haltestelle heute:
Diesmal sitzt der Sohn im Ergobaby Carrier:
Eine alte Dame steuert auf mich zu mit den Worten:
„Muss denn SOWAS sein?“
(Ganz Recht, sie meint die Babytrage.)

Wer mehr will:
klicke hier

I am not around much.
That’s true.
There’s a lot to say, though.
Where should I start? Something funny, maybe?
I’ll call it: Happenings while riding the tram

ONE:
I am at the tram station. My son is in the sling. It’s a nice September day. Most Germans I know would say that it is warm. There might be a little wind. He is NOT wearing a hat. (But I have one in my bag, I am SUPER MOM, you know?)
Old lady 1 (says with a stern look on her face): „Sorry, I really don’t want to bother you, but with this kind of weather your baby REALLY should wear a hat.“
So I put his hat on. We enter the tram.

Inside the tram I meet old lady number 2. She says to my son (while giving me a look that could kill).
„Ohhh, your poor sweetheart.You must be so so hot in here!“
So his hat comes off.

We get out. And meet old lady number 3 at the stop.
She tells me, with that I-know-EVERYTHING-look on her face
„You are a young mum. (As if I wouldn’t know that) Maybe you don’t know, but it’s really cold, your baby needs a hat.“
I get that hat out of my bag again.
And put it back in.
I look the coldest stare I am capable of.
„HE. IS. NOT! COLD.“ I tell her.
And she says:
„That’s no reason to hyperventilate!“

TWO:
In the tram on the way to an outer part of town.
A mother and her primary-school aged son get in.
He tells about school, she’s on her smartphone not really listening.
Suddenly he says:
„Mummy, tomorrow we need to bring our favorite BOOK to school.“
She still smartphones around but suddenly looks up and says:
„And how do you think you’ll do that? You KNOW we don’t have things like that!“

THREE
I am on the tram stop. My beautiful boy sits in the Ergo Baby Carrier.
An old lady walks up to me and asks my:
„Is THAT really necessary?“
(The Carrier is what that’s all about)

And if you like that kind of stories, read that

 

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Jobcenter

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Neulich habe ich unser Land ja schon ausführlich gelobt und das reißt auch nicht ab, schließlich sieht es so aus, als bekämen der Liebste und ich, nur weil wir arme arme Studenten sind, doch tatsächlich ein kleines Geldchen von der „Stiftung Mutter und Kind“ – für Erstausstattung und Muttimode.
Um allerdings an dieses Geld zu kommen, brauchen wir erstmal einen abgelehnten Hartz4 Antrag und dazu muss man natürlich zuerst einen solchen Antrag stellen.
So also meine Mission letzte Woche.

Auf in den Kampf! dachte ich mir und machte mich mit der Straßenbahn auf dem Weg ins hiesige Jobcenter am Rande der Stadt.
Meine Laune hob sich sogleich, als ich doch tatsächlich auf Grund des wachsenden Bauches einen Sitzplatz angeboten bekam!
In unserer Stadt hat besagtes Amt zwei Häuser, eins auf der rechten und eines auf der linken Straßenseite.
Links werden alle unter 25 abgefertigt, also begab ich mich dahin.

10 Minuten anstehen, um zu erfahren, dass ich erstmal eine Nummer brauche, die bekäme ich auf der anderen Straßenseite.
Ich teilte der Dame 1 mit, dass ich mit meinem alten Namen schon eine Nummer haben müsste. Tja ja, das nütze wenig, meinte die Dame 1, denn Namensänderungen „machense nur driebm“ (ja, Sachsen rulez!)
Also husch, ins andere Häusle, und dort sah es für die Nummernschlage so aus:
73494_4232256216424_1974282613_nNun wartete ich werdende Mutti also genau 40(!) Minuten im STEHEN (und betrieb dabei fröhlich ein paar Sozialstudien), um dann folgenden Dialog zu erleben:
Ich: „Hallo, ich bin Frau soundso, vorher hieß ich Frau anderer Name, ich hätte gerne eine Nummer und den Namen geändert.“
Dame 2: „Ahh, Frau anderer Name, hier habe ich ihre Nummer…Oh warten Sie mal, Sie sind ja noch unter 25, da sind Sie hier falsch, da müssen sie auf die andere Straßenseite.“
Ich: ???
Dame 2: „Naja, hier nehmen Sie die Nummer mal mit, aber den Namen können die nur drüben ändern, weil Sie doch unter 25 sind, wissen Se?“

Mit errungener Nummer also wieder rüber auf die andere Seite zur netten Dame 1 am Schalter.
Ich zu Dame 1: „So, hier meine Nummer, aber Dame 2 von der anderen Seite meint, ich müsse hier meinen Namen ändern lassen.“
Dame 1: „Ja, wissense eigentlich wie spät es ist??? 10 vor ZWÖLFE! Um 12 machma zu. Müssense andermal wieder kommen. Und ma bissl eher komm!!“
Ich (laut und ein bisschen bösartig): #-„§!$%&“!(/&(„§§“%/(„)°“‚
Dame 1: „Uiuiui, ist ja gut, ich sehe grad, Dame 3 im dritten Stock hat doch noch 10 Minuten. Sie wolln ja auch nur n Antrag holn, oda?“

Weitere 15 Minuten später hatte ich tatsächlich den Antrag in der Hand, ich wette der hat einen ganzen Baum gekostet, so fett wie der ist. (Und ja, in manchen Städten kann man den im Internet ausdrucken, hier allerdings nehmen die netten Damen 1-3 solche Anträge nicht, denn „Wissense, die heften sich anders, das geht dann nisch mit dor Ordnung in Ordnung. AH ja.“)

Einen Termin zur Abgabe habe ich auch gleich bekommen.
Und schwups, Antrag ausgefüllt, von der supernetten Dame 4 überprüfen lassen und nicht mal eine Woche später kam auch schon der abgelehnte Hartz4 Antrag und trotzdem ein Zuschuss für Baby- und Muttimode.
Und ehrlich, für 262 Euronen und Äppelstücke, wies hier in Sachsen  so schön heißt, einfach so, nehme ich das alles doch gerne in Kauf.

Two posts ago I already praised my country a little bit. Well, there’s more awesome stuff you need to know about Germany, one is the local „Arbeitsamt“ – the Job Center, where you go to find a job or to apply for social benefits. (People, who don’t work get about 350 Euro from the government to live each months and some other benefits.)

Well, my Husband and I are students, but it looks like we live under the so called „being poor“ border and that’s why we can apply for money for Baby and Mama Couture through this agency. To get this money was my mission last week.

Our local Job Center has two buildings, one on each side of the road, on the very far end of town. I took the tram there and was already in a happy mood, because somebody offered me a seat. (Man, I must be huge!)
I knew that under 25-year-olds need to go to the left side of the road, that’s what I did.
I only waited for 10 minutes to meet lady 1. I already had a number for my maiden name, which I told the lady.
Well, she told me that I was in the wrong building, because to change names I would need to go to the other side of the road.
OH well.
I did so and saw what is pictured on the photo above.
Yes, loads of people waiting to be dealt with and no seats anywhere.
I had to wait.
40 minutes. STANDING.
I finally got to lady 2.

Me: „Hi, I am -my new name- and I got married, my maiden name was -my old name- and no my number needs to be changed.“
She: “ Oh, I am sorry, you are under 25. You need to go to the other building across the road.“
Me: ???
She at least gave me the stupid number.

Back on the other side I met lady 1 again.
Me: „Hi, I am back. I’ve got my number and the lady across the road said only you can change it.“
lady 1: „DO YOU KNOW HOW LATE IT IS? It’s already 10 to 12. And 12 is when we close!!!“
Me (only wanting the forms to fill in and already VERY angry): /!“=)°/§$(/!“§()/)=(/°=)“?/!“
lady 1: „Well, okay, maybe you could go and see lady 3. I think she has 10 minutes to spare to hand you the forms.“

So I went up to see the very nice lady 3. I got the forms. (So many that I am sure a whole tree was used to make the paper for them) I got an appointment to hand in the filled in forms.
I filled in the forms. (It only took ages)
I came back to meet lady 4 to hand them in.
And now, not even a week later I got a letter from the agency.
We are getting about 260 Euro to buy stuff for the little one.
 I am not complaining. At all.

 

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It’s awesome to travel the world and it’s wonderful to come home.
I seriously don’t know, what I prefer, home or away. The first days home it was definitely our place in this lovely city but once in a while now, nearly three weeks home, I start planning the next big trip secretly already. (As much as you can plan with a little one on the way…)
But oh, how do I love Germany! NOPE, I am not a Nazi but after being away for over three months I have to say this is the best country in the world!
Well, my own bed (no camping – EVER – again 🙂 ) and my own bathroom as well as NOT unpacking and repacking nearly every day might add to me loving this country so much but there’s more I really started to see diferently compared to before our trip.
It’s good how much you are cared for in Germany. I know, Germans still complain, but my German friends, there are countries out there, where you have to actually PAY for stuff the Doctor does, and not a little amount.
There’s countries out there, where you don’t get 184 Euro EVERY month until your child is 18 (or even older when they are still at school).
There’s countries out there, where you cannot stay at home for up to three YEARS with your baby because it might ruin your family budget.
There’s countries out there, where mums have to limit their children’s consume of fruit and vegetables because they are SO expensive.
There are countries, where my husband and me couldn’t have studied or would have to work very hard while doing it, because our parents are not rich enough. (And both my in-laws work and did so their whole life)
And I am not talking about the „third world“ I am talking about countries as well developed as our own.

Sure, Germany is quite plain compared to all down under.
Sure, Germany is freezing cold a quarter of the year (or even more) and I really have to admit that people are MUCH nicer down there (I am sure it’s all the sun they get) but you know, I still prefer this country!
I’m glad to live here and I think we Germans shouldn’t complain about what we are given to.

I still think though, everybody should go „down there“ and see these beautiful stunning places we were able to see and every German should meet at least one „real“ Aussie or Kiwi to learn what kind and nice and open minded really means.
(And that probably would stop people shouting at us poor homecomers still walking on the wrong side in the shop in the „no worries“ – slow Aussie (and big pregnant belly)-kinda way because they couldn’t get through to the milk (at only 0.60 AUS Dollars a liter!!!) quick enough.)

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Reisen ist wunderbar, aber Nachausekommen genauso. Gerade weiß ich wirklich nicht, ob ich lieber in der Ferne schweife, wenn das Gute liegt so nah. Als wir frisch Zuhause ankamen war ich defintiv nur noch pro home, aber jetzt, fast schon wieder drei Wochen zu Hause, fange ich tatsächlich wieder an den nächsten trip zu planen. (Naja, soweit man eben planen kann, wenn man im 6. Monat mit Baby No. one schwanger ist…)
Aber, ich muss schon sagen – Ich liebe dich, mein gutes Deutschland. Und nein, ein Nazi bin ich nun tatsächlich nicht, aber diese drei Monate in der Ferne haben mich wirklich gelernt „mein“ Land (neu) schätzen zu lernen.
Klar, unsere Zeitungen sind voll von Beschwerden über unser Land, aber ich sehe das alles mitlerweile ein bisschen anders.
Denn, liebe MitbürgerInnen, es gibt tatsächlich Länder, die genauso weit entwickelt sind wie wir, wo man alles bezahlen muss, was der Herr Doktor so tut und zwar cash. (Und da kann ein neuer Zahn schonmal an die umgerechnet 300 Euro kosten oder jeder Ultraschall während der Schwangerschaft etwa 75).
Es gibt tatsächlich Länder, wo man es richtig schwer hat als Familie, wo man nicht jeden Monat, bis das Kind 18 Jahre alt ist (oder länger, wenn es sich noch in der Ausbildung befindet) einfach mal so vom Staat 184 Euronen bekommt. Wo man nicht bis zu drei Jahre mit seinem Baby zu Hause bleiben kann, weil ein doppeltes Einkommen zum Überleben bitter nötig ist.
Es gibt Länder, da müssen Muttis den Obst-  und Gemüsekonsum ihrer Kinder einschränken, weil es sonst komplett die Haushaltskasse sprengt.
Es gibt Länder, wo der Liebste und ich nicht oder nur mit sehr vielen zusätzlichen Jobs hätten studieren können, weil es unsere finanziellen Möglichkeiten oder die unserer Familien (die nicht unter der Armutsgrenze leben) einfach haushoch übersteigen würde.
Okay, ich muss zugeben, dass Deutschland im Vergleich zu Australien und Neuseeland eher karg ist, ein Viertel Jahr eisekalt und fast ohne Sonne und dass zudem die Aussies und die Kiwis wirklich um einiges netter sind als die Leute hier. (Hier passiert es dann eben im Kaufland zwei Heimkehrern, dass sie immer noch linksgepolt auf der falschen Seite laufen und daher ihre Mitmenschen regelrecht ausrasten) ABER trotzdem mag ich Deutschland sehr. Und wahrscheinlich sogar ein bisschen mehr.
Trotzdem finde ich, dass jeder mal „da runter machen“ sollte, um diese umwerfende Wundervollheit bestaunen zu können, die wir monatelang bereisen dürfen und jeder sollte in seinem Leben mindestens einen richtigen „Aussie“ oder „Kiwi“ kennenlernen und sich von der sonnengereiften „no worries“ (=wörtlich keine Sorgen/im Gespräch eher kein Problem/macht nichts) Moral eine Scheibe abschneiden und lernen was warmherzig und nett wirklich meint.

 

Als wir am ersten Tag verzweifelt versuchten, uns gegen den Jetlag zu wehren, nahm man uns mit auf einen kleinen Spaziergang um den Block. Wir gingen in ein Café und zurück, vielleicht 2km insgesamt. Wir waren platt. In einem Land, das so weit weg ist von allem was man kennt, hat die „kulturelle Evolution“ einige sonderbare Wege genommen, auch wenn die Kultur natürlich sehr von der britischen beeinflusst ist.Das nennt man wohl Kulturschock.

Es ist auch, aber nicht nur die andere Sprache, die anstrengend ist, man muss einfach alles was man sieht, irgendwie verarbeiten, weil alles irgendwie ähnlich, aber gleichzeitig sehr anders aussieht. Das gilt natürlich zuerst für die ganze Vegetation und die Tierwelt, die man sogar in der Stadt sieht und – hört, dann aber auch für große Dinge wie die Art, wie man hier Häuser baut oder wie Straßenbeläge aussehen. Oder auch das aus Amerika bekannte Städtebaumodell mit einem CBD – Central Business District, also zentralen Geschäftsviertel und vielen Suburbs (reihenhausartige Vororte).

Schlussendlich ist diese sonderbare Beobachtung auch auf ganz kleine Dinge des täglichen Lebens anwendbar, Lichtschalter, Steckdosen, Türgriffe, Duschköpfe: All das sieht anders aus, und zwar überall. Manche dieser Dinge möchte ich glatt in Deutschland einführen, weil sie so praktisch sind, andere verursachen nur ungläubiges Kopfschütteln.

 

When we desperately tried to shake off jetlag on the first day, we were taken on a little walk in the neighbourhood. We went to a café and back, maybe 2km in total. We were exhausted. In a country that is so far away from everything you know, the “cultural evolution” took some strange detours, even if the culture is influenced by the brits very much. I think you call that culture shock.

It is of course also, but not exclusively the foreign language that is exhausting to process. You just have to cope with everything you see, because everything looks kind of similar but very different at the same time. This definitely applies to the whole fauna and flora you can see and hear even in the cities, but also to big things like the style of building houses and the way street lines look. Or that style of organizing cities, that looks familiar from pictures of the US: A CBD and then lots of suburbs.

Finally, this odd observation can be applied to the very little things of everyday life: Light switches, power plugs, Doorknobs, shower heads: All that looks different, everywhere. Some of these ideas I want to import to Germany because they seem so practical, others just make me shake my head in disbelief. (german picture subtitles are followed by english ones)

Türknäufe. Überall! Man beachte auch die seltsame Höhe, in der sie angebracht sind. Doorknobs. Everywhere! Note the strange height, in which they all are mounted.

Duschkopf ohne flexiblen Duschschlauch. Shower head without a flexible showering cord.

Fenstergriffe. Window handles

Ein Wort zum Hausbau: Damit es unter dem Haus kühl bleibt, fängt das eigentlich Haus erst ein Stockwerk höher an. Unter dem Haus bleibt es schattig und kühl, man kann Sein Auto drunter stellen, und sonstigen Kram den man in Deutschland im Keller hätte.
A word on building houses: The reason for this shady downstairs area with the actual house starting on top floor is to keep it cool. Also you can put your car under it, and all the stuff you would put in a German cellar.

Auch die Nummernschilder sehen anders aus. Also the numberplates look different.

Offensichtlich: Lenkrad auf der falschen Seite. Obvious: Steering wheel on the wrong side.

Steckdosen haben einen extra Anschalter und sehen ein bisschen aus wie Munch´s „Schrei“. Power plugs have an extra on/off switch and resemble Munch´s „scream“.

Extra Fliegentür

Passierschein A 38 – horrible German paperwork

Nach langer Quälung habe ich es endlich vollbracht und zwei Semester „Neutestamentliches Griechisch“ hinter mich gebracht. Die schriftliche Zwischenprüfung ist bestanden – nun fehlt nur noch die Mündliche, und um die zu bekommen, oh weh, muss ich in das große dunkle Regionalschulamt, einen Antrag ausfüllen.
Wer geht schon gern zu deutschen Behörden? Ich hasse es besonders, seit ich australische Freunde habe.
Also hinein ins Vergnügen, es ist 9:00 Uhr die schwere Flügeltür aufgestemmt, folgt mir ins Abenteuer!
Wo ich hin muss, weiß ich nicht, also erstmal die überfreundliche Sekretärin (ü.S.) fragen.
Ich: „Äh hallo, wo muss ich denn hin um meine Neutestamentliches Griechischprüfung anzumelden?“
ü.S.: „Sie sind zu spät, die Frist ist vorbei.“
Ich: „Nein, die ist noch bis 30.“
ü.S.“Nein vorbei, versuchen Sie es nächstes Jahr.“
Ich: „Nagut, und wo ist der Raum, wo ich hätte hingehen müssen?“
ü.S.: „DIE Frist ist vorbei.

Ich bekomme den Raum dann trotzdem gesagt. Es ist 9:15 Uhr.
Die Raumtür steht offen, drinnen sitzt kaffeetrinkend überfreundliche Sekretärin ² .
Ich: „Hallo. Bin ich hier richtig zur Anmeldung für die Neutestamentliches Griechisch Prüfung?“
Ü.S.² : „IS FRÜHSTÜCKSPAUSE! WARTENSE DRAUSSN!!!!!!!!!“
Frühstückspause ist um. Es ist 9:30.
Ich: „Ich würde mich gerne für die  Neutestamentliches Griechisch Prüfung anmelden.“
ü.S.²: „Sinnse hiea falsch. Hättense auch glei saaaachen gönn. Etaaaaaasche diefer“
Ich: ?!?!?!?!?

9:35. Ich befürchte schlimmstes.
Ich (erschöpft): „Hallo. Ich würde mich gerne für die  Neutestamentliches Griechisch Prüfung anmelden.“
Sekretärin, mit freundlichem Lächeln: „Hier das Formular. Nur da den Namen hinschreiben. Und Ihre Unicard bitte. Sind Sie diejenige aus Ihrem Kurs die heiratet? Dann füllen Sie mal schnell noch dieses Formular aus, damits dann keinen Stress gibt. …. Danke. Und einen schönen Tag noch und eine tolle Hochzeit!“

After too many hours of horrible terrible torture I finally managed to get my two needed semesters together to pass the exams in ancient Greek. And for doing so I have to fill in a form in the saxony main school office. Offices/agencies/bureaus and however you call them are always FUN as everyody knows, but they are especially fun back here in Germany. (as you can read here for example)
It’s 9 ‚o‘ clock as I enter the office. I don’t know where to go, so I ask a very friendly secretary. (V.F.S.)
ME: „Hi. Where do I have to go to sign in for the ancient greek exams?“
V.F.S. „Nowhere. You missed the deadline.“
ME: „No, I didn’t, It’s two more weeks.“
V.F.S. :“Yes, you did.“
ME: „Anyway, could you tell me the office?“
V.F.S.: „No, YOU MISSED THE DEADLINE.“

I spare you the details, but at 9:15 I am on my way to the right office.
Inside the right office:
ME: „Hi. I’d like to sign in for my Ancient Greek exam.“
Another V.F.S. „It’s BREAKTIME, wait outside.“
I wait another 15 minutes. Breaktime’s over.
ME: “ As I said, I came to sign in for my ancient Greek exam.“
HER: „YOU SHOULD HAVE SAID! This is the wrong office.“
ME: ?!?!?!?!
By 9:35 I finally reach the right office. I am tired of this and highly annoyed.
ME: „Hi. I’d like to sign in for my Ancient Greek exam.“
SECRETARY:
„Oh hi, here’s the form, just put your name on the top and hand over your student card. Sign on the back. Are you the student from your course, who gets married before the exam? Yes? Just sign this other form as well and you’l have no hassle.
Thanks very much. Have a nice day and good luck with your wedding!“