aus Papas Sicht (Gastbeitrag) – a husband’s view (guest post)

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Dieser Geburtsbericht ist ein Gastpost – die Frau ist so beschäftigt mit Stillen, Windeln waschen und sich ausruhen, dass sie mir die verantwortungsvolle Aufgabe übertragen hat, eine Erinnerung an diesen ganz speziellen Tag niederzuschreiben. Die Perspektive ist natürlich gewissermaßen eine äußere, aber dennoch noch ziemlich dicht dran. Beim zweiten Kind ist eben alles anders und das ist ganz normal und gut, eine Lektion die auch ich erst lernen musste.

Am Morgen des 27.8. wachte ich allein auf, denn meine Frau war bereits erwacht – so dachte ich. In Wahrheit war sie aber die ganze Nacht immer mal wieder wach gewesen, weil sie Wehen gehabt hatte. Es waren ja nur noch drei Tage bis ET, sie wiegelte aber ab – das sind noch lange keine ernsthaften Wehen! Dennoch bat ich sie, lieber mal aufzuschreiben.
Der Morgen, den ich noch mit dem Babysohn auf dem Spielplatz verbrachte während die Mama noch ein Stündchen Schlaf nachholte, ergab schon recht regelmäßige Wehen alle sieben bis zehn Minuten. Deshalb wurde kurzerhand die Hebamme angerufen und eine Audienz in der Praxis gegenüber ausgemacht.
Die 200m bis zur Praxis wurden von zwei Wehen unterbrochen, die schon heftiger waren und veratmet werden mussten, jetzt wird es langsam ernst, dachte ich. Als wir dann drin waren, hörten wir nur ein überraschtes „oh!“ unserer Hebamme. Die auf meine beunruhigte Nachfrage erteilte Auskunft, dass der Muttermund schon bei 4cm sei, trug genauso wenig zur Senkung meines Blutdrucks bei wie die Prognose, dass der Muttermund bei der nächsten Wehe auch aufgedehnt (!) werden könne und das Kind dann gleich hier kommen würde. WIE BITTE? Ich wollte schon aus der Haut fahren, aber die Hebamme sagte, es sei noch nicht kritisch, aber wir sollten mal in Ruhe alles zusammen packen und dann ins Krankenhaus fahren. Nun gut. Durchatmen.
Die Krankenhaustasche und die Tasche für den Aufenthalt des Babysohns bei Freunden waren schon seit Wochen gepackt und im Auto verstaut. Noch ohne wirklich verdaut zu haben, was da gerade passiert war holte ich mir einen Döner, um in den kommenden Stunden etwas zum Verdauen zu haben. Dabei nahm ich den Babysohn in der Trage mit, aber es gelang seiner Mama nur durch mehrfache Beteuerung, eine vorherige Eskorte nach Hause zu verhindern.
Halb eins waren wir in der Hebammenpraxis, um eins bei unseren Freunden um den Babysohn in ihre Obhut zu geben. Fünfter Stock, die Frau saß im Auto und versetzte sich unter den Wehen per „Hypnobirthing“ in Trance, um die Schmerzen besser ertragen zu können. Dies hatte ihr in den vergangenen Wochen viel Spott von mir eingetragen, ich noch viel weniger an diesen „Hippiekram“ glaubte als sie, sie aber nichts unversucht lassen wollte, um die Geburtsschmerzen auf natürliche Art und Weise zu lindern. Wie effektiv diese Methode dann tatsächlich war, sollte sich später erweisen.
Jetzt waren wir zu zweieinhalbt auf dem Weg, die Geburt gut über die Bühne zu kriegen dachte ich, als ich den größten Schlaglöchern auswich. Um kurz nach halb zwei dann Ankunft im Krankenhaus. Ein leichtes Déja vu kam sowohl bei der Einfahrt ins Parkhaus als auch als die Kreißsaaltüren aufschwangen auf – been there, done that.
Am Eingang zum Kreißsaal hängt der Mann dann seine Verantwortung für alles an den Haken und versucht, nicht im Weg zu stehen. Einfach gemacht wurde mir das durch das Team der Klinik, das wie eine große Familie war: Die Hebammenschülerin war eine Bekannte von mir, die ausführende Hebamme unsere „Spezialistin“, die auch schon den Babysohn kompetent auf die Welt geholt hatte und eine Klassenkameradin meiner Frau war. Als sich die Chefärztin dann noch als die Mutter einer anderen Klassenkameradin herausstellte, war der Muttermund bereits bei 7cm, da war es gerade mal um zwei. Was bei der Geburt unseres Sohnes für mich sehr beeindruckend war, dass ich immer genau wusste, was im wahrsten Sinne gerade „Phase“ war, und sogar der Hebamme die verbleibende Zeit bis zur Geburt nennen konnte. Hier war alles anders. Die Hebamme machte nach anderthalb Stunden bereits Dammschutz und ich fragte mich, warum sie das jetzt schon machte, eigentlich doch erst zu den Presswehen. Meine Frau wollte eigentlich wieder eine Wassergeburt machen, und diesmal wurden wir auch direkt in einen schönen, geräumigen und gelüfteten Kreißsaal geleitet, in dem eine „richtige“ Geburtswanne stand. Leider kamen wir gar nicht mehr dazu, auch nur das Wasser einzulassen und mich beschlich das dumpfe Gefühl, dass unsere Hebamme das genauso geplant hatte, denn die Weitung der Gefäße in der Wanne und damit stärkere Blutungen sollten diesmal verhindert werden.
So fand sich dann meine Frau anfangs am Fußende des Bettes wieder, zwischen den Wehen unterhielten wir uns normal, ich rief noch meine Geschwister an und wir scherzten – so ganz und gar nicht „like a Geburt“. Unter den Wehen konzentrierte sie sich mit den Händen an zwei Haltegriffen per „Hypnobirthing“. Wie tief diese Phasen der Trance waren, wurde mir klar als ich zu Beginn einer Wehe, dicht neben meiner Frau stehend, auf die andere Seite des großen Geburtsbettes wechselte und mich direkt vor sie stellte. Normalerweise spürt man das ja, wenn jemand einem so nah ist, doch als die Wehe vorüber war und sie aus ihrer Konzentrations- und Atemübung auftauchte, bekam sie einen Riesenschreck weil sie mich nicht bemerkt hatte.
An irgendeinem Punkt hatte unsere Hebamme schon eine Matte und weiche Unterlagen, sowie Tücher und ein Bassin mit warmem Wasser geholt. Zusätzlich war da plötzlich ein Stuhl, auf den ich mich setzen sollte. Ich bekam einen Pieper in die Hand und die Hebamme sagte eindringlich zu mir „drücken wenn ich ´jetzt´ sage!“. Meine Frau lag halb auf meinem Schoß, halb saß sie vor mir und „hypnobirthte“ die jetzt schon ziemlich harten Wehen weg. Irgendwann war es aber selbst mit dieser Technik einfach vorbei und sie begann, die von vom Babysohn bekannten oooOOOOHs auszustoßen. Ich weiß, dass meine Frau eine ausgebildete Singstimme hat, aber die schiere Lautstärke und das Volumen der Laute in dieser körperlichen Extremsituation ließen mich mit Gänsehaut um die Scheiben des Kreißsaals bangen.
Dadurch, dass alles so schnell ging, war auch meine Frau irritiert und es fehlte der sonst so natürliche Pressdrang, weshalb die Hebamme ihr sagte, wo sie hin pressen sollte. Mittlerweile war der Muttermund bei 9cm und die Schmerzen am stärksten. Gleich darauf kam das Köpfchen und zwischen den Wehen konnte meine Frau es unter Freudentränen schon erfühlen.
Nur wenige Augenblicke später kam unser zweites Kind auf die Welt. Seine Mama wollte nach der letzten Wehe erschöpft nach hinten sacken, was aber nicht ging, weil dort das Kind lag! Ich riss fast schon an ihren Armen und die Hebamme trieb sie an, sich entgegen den verkrampften Beinen nach vorne fallen zu lassen, schob das Kind unter ihr durch nach vorn in ihre Arme und – da lag es: Ganz klein und ganz blau, mit vielen schwarzen dunklen Haaren auf dem Kopf. Während mich diese Haarpracht seltsam fesselte, rief meine Frau nur: „Ein Mädchen, ein Mädchen!“ und erst da realisierte ich es.
Die nächsten zweieinhalb Stunden verbrachten wir ganz allein zu dritt und durften uns ohne große Störungen im Kreißsaal kennen lernen, auch konnte die Mama die Babylady diesmal gleich zu Beginn selbst halten und beobachten, wie sie von blau über grau schließlich ganz rosa wurde, die Mutterbrust fand und es sich in dieser kalten, lauten Welt schmecken ließ.
Weil es mitten am Tag war, waren die Kräfte wohl auch noch viel mehr da, und obwohl der Blutverlust wieder einigermaßen hoch war, ging meine Frau fast schon beschwingt selbst duschen und überzeugte so das Personal, dass sie fit war, heimzugehen. Sie trug unser kleines Engelchen sogar selbst ohne ein Anzeichen von Schwäche die zwei Treppen hoch! Die Hebamme hatte von einer „Traumgeburt“ gesprochen, und auch uns kam es noch vor wie ein schöner, aber sehr surrealer Traum, als der verschlafene Babysohn von unserer Freundin abends gebracht wurde und ganz sanft einen kleinen schwarzen Kopf streichelte. Wir fragten uns wirklich, was da gerade passiert war und konnten unser Glück kaum fassen. Den nächsten Morgen nutzten wir dann ausgiebig, um zu viert im Bett zu kuscheln und dem großen Bruder – und auch uns – das neue Familienmitglied vorzustellen.

babylady first photo

This birthing account is a guest post – the wife is so busy nursing, washing nappies and relaxing that she trusted me with wording the reminder for this special day. The perspective naturally will be shifted outwardly, but still I believe it is quite up close. With the second child everything is different, which is totally normal and good that way, a lesson I also had to learn.
On the morning oft he 27th of August I woke up alone because my wife was already up – or so I thought. Actually she had been awake all night, because she´d had contractions. It has been only three days to due date, but she calmed me down – this is not the real thing! In any way I pleaded for writing them down.
This morning I spent on the playground with babyson, whilst Mum caught up on an hour of sleep. There were quite regular contractions every seven to ten minutes apart. Without further ado we called up the midwife and got an appointment in the midwifery practice across the road.
The 200m until the practice were interrupted by two heavier contractions that had to be breathed away, it´s getting serious, I thought. Once we were in, we heard an astounded and surprised „oh!“ from our midwife. The answer to my slightly concerned inquiry about that had been, that the cervix is already dilated 4cm. This fact was helping my blood pressure as little as the next one, her being able to widen the cervix to such an extent the baby would „fall out right here“. EXCUSE ME? I was about to go ballistic when she calmed us down stating it was not yet critical but we should pack up and get going sooner or later. Alright then. Breathe.
The hospital bag and babysons overnight bag had been packed and standing in the car for weeks. Without having truly digested what just happened, I got a kebab to have something in my stomach. I took babyson in the ergo baby carrier, but could only be convinced to not escort his mum home first after numerous pleas.
Half past one we were in the midwife´s practice, at one pm a tour friends house to drop off the babyson. Fifth floor, but the wife stayed inside the car and put herself in trance via hypnobirthing, whenever she had a contraction. This helped her bear the pain better, even though during the last few weeks i mocked her a lot about it – I believed in that hippie sh** even less than she did, but she wanted to try anything to lessen the pain in a natural way. How effective this turned out to be can be read in a moment.
Now the two and a half of us were on the way to safely get this birth over and done with I thought, steering clear of the biggest potholes. At around half past two we arrived at the hospital. We experienced a slight feeling of déja vu driving into the parking lot as well as while checking into the birthing room – been there, done that.
At the entrance to the birthing room the man puts his cloak and responsibilities on the coathanger and just tries not to stand in the way. This was made very easy form e by the clinic´s staff, being like an extended family to us: The trainee midwife was an old friend of mine, the executive midwife our „specialist“ who already had delivered babyson competently and had been a classmate of my wife. When the doctor turned out to be mum of another classmate of hers, the cervix had already dilated 7cm. It was 2 pm.
With my sons birth, I was quite impressed with myself knowing all the phases of the birth, I was even correctly predicting the time when he would come. Now everything was quite the opposite! After one and a half hours the midwife was already protecting the perineum and I thought that pretty early, since I knew it was only done right before the birth when the pushing starts. My wife wanted a waterbirth again, and this time we were in a spacious, pretty and well aired birthing room right away that had a proper birthing tub. Unfortunately we didn´t even get to filling it up with water, with the feeling creeping up to me that this had been our midwifes plan all along. She told us mid-contraction, that the veins are widened in the warm water, causing more bloodflow after birth, which this time should be prevented.
So my wife found herself at the bottom end oft he birthing bed, inbetween contractions we had an ordinary conversation, I talked to my siblings on the phone and we told jokes – not at all like a birth. Whenever she endured a contraction, she concentrated with the hypnobirthing method, gripping two handlebars and moving her hip. How deep these phases of trance were only occured to me when I at the beginning of a contraction stood right next to my wife. While she was breathing and concentrating with her eyes closed, I switched sides to move some hair out of her eyes or whatever, and came to stand right in front of her face. Normally you feel if someone stands that close to you, but when the pain faded and she came back from the exercise, she jumped with a fright, not having noticed me at all.
At some point the midwife brought a rubber mat and some soft blankets as well as cloths and a basin with water. Additionally a chair had appeared and I was advised to take a seat. I got a beeper and the midwife commanded me to „press when I say `now´!“ Half she laid in my lap, half she sat in front of me and „hypnobirthed“ the now major contractions away. Eventually even these powerful exercises were lost on her and she began her „singing“, which I also knew from the babysons birth already. She was voicing loud and long ooooOOOHs. I know my wife has a trained singers voice, but the sheer volume and the intensity of her voice in that extremely physical situation amazed me and left me fearing for the windows oft he birthing room.
Everything went so quickly, which is why also my wife was irritated and the all natural urge to push went missing – the midwife helped and the cervix reached 9cm and the pain was the most intense. Seconds later the little head appeared and inbetween contractions my wife she felt it, shedding tears of joy.
Another brief moment later our second child came into the world. After the last contraction it´s mum wanted to lean back exhausted, but she couldn´t because there was the baby! I yanked at her arms and the midwife pushed her to not give in to her tired and crampy legs but to go forward. She pushed the baby through her legs and there it was: Very small and all blue, with a lot of dark hair on it´s head. While I was strangely mesmerized by all this black hair, my wife only exclaimed „A girl, a girl!“ and only then I realized.
The next two and a half (!) hours we spent all alone with the three of us and were allowed to get to know each other without any interruptions, also her mum could hold the babylady right from the beginning this time and watch her turning from blue over grey to a nice pink. She found her mothers breast and enjoyed a first drink in this strange, cold world of ours.
Because it was the middle of the day, we had a lot more strength than the first time, and even with a lot of bloodloss again my wife went showering by herself, convincing the staff she was fit enough to go home. She even carried our little angel up the two flights of stairs without any sign of weakness! The midwife had called it a „dream birth“, and we also felt like it was a surreal but beautiful dream, when the babyson was brought up the stairs sleepily and gently stroke his sisters little head. We really wondered what just happened and could hardly believe how lucky we were. The next morning the four of us were excessively cuddeling to introduce the new family member to ourselfes and her big brother.

A Journey Into Life

My dear English readers (especially you from Australia and Holland 😉 ),
With having two so little ones time is short. There, too, always is something „better“ or more important to do than just blogging. That’s why I haven’t had the chance yet to translate this post.
IT WILL BE DONE, though. Be patient and stay tuned. (or try rubbish google translator)

Dieser Bericht entsteht schon seit fast drei Wochen.
So richtig zufrieden war (und bin) ich noch nicht, aber irgendwie ist es mir wichtig, die Reise meiner Tochter ins Leben festzuhalten. Mittlerweile hat sogar der Liebste angefangen gastpostmäßig über Babyladys Geburt zu schreiben, das poste ich bestimmt auch noch.
Hier also:

Meine erste Geburt war  für mich ein wunderbares Ereignis und Erlebnis und so wartete ich auch diesmal ohne Angst (auch wenn ich nun wusste, was Geburtsschmerzen sind) und voller Vorfreude auf DEN Tag.

NUN BERICHTE ICH VON MEINEM GEBURTSERLEBNIS. WER DAS NICHT LESEN WILL, SOLLTE JETZT WEGKLICKEN!!!!

Am Dienstagabend, dem 26.08. hatten wir Freunde zu Besuch. Irgendwann merkte ich schon immer mal ein Ziehen und scherzte noch, dass es entweder vom eingeklemmten Ischiasnerv kommt, oder die Wehen sind.
Unsere Freunde gingen irgendwann heim, wir zu Bett.
Gegen eins war ich wieder wach, Ziehen im Rücken, also ab in die Badewanne.
Dort las ich ganz in Ruhe noch einmal alle Atem- und Entspannungsübungen im Hypnobirthing Buch. Dieses Buch und die entsprechenden Übungen hatten mich durch meine gesamte zweite Schwangerschaft begleitet.
Ich verbrachte fast zwei Stunden in der Wanne. Es war so wunderschön friedlich und still in unserer Wohnung, ich war tiefenentspannt, kommunizierte ab und zu mit dem kleinen Wesen in meinem Bauch, machte zwischendurch ein paar Atem- und Entspannungsübungen. (Und dachte KEINESWEGS, dass ich 12 Stunden später mein zweites Kind im Arm halten würde.)
Von der Wanne wanderte ich ins Gästezimmer, irgendwie war ich nicht wirklich schlafmüde, wollte aber meine beiden Boys auch nicht durch Herumwälzerei im Bett wecken.
Es wurde langsam hell und ich begann dieses Ziehen und Drücken zeitlich festzuhalten – oh, alle sieben Minuten bereits!
Gegen 7 Uhr standen der Mann und der Babysohn auf. Ich berichtete dem Liebsten von meiner Nacht und er war der Meinung, dass ich Wehen habe. Ich war mir aber ganz sicher, dass ich an diesem Tag kein Kind bekommen würde, zwar zog es hier und da, aber weh tat das alles nicht.
Die beiden gingen nach dem Frühstück nach draußen zum Spielen und ich noch einmal ins Bett. Ein bisschen schlief ich sogar, aber zwischendurch immer wieder dieses Ziehen. Mitlerweile wurde es auch stärker, sodass ich bei jeder Schmerzwelle die Hypnobirthing Strategien anwendete. Weh tat mir noch nichts.
Gegen 11, wir waren immer noch bei alle 7 Minuten „Wehen“ schrieb ich meiner Hebamme, ob ich mal vorbeikommen könnte. Sie bejahte.
Um 12 spazierten also der Liebste mit dem Babysohn in der Trage und ich in Richtung Hebammenpraxis, unterwegs 2 Wehen, die ich mit geschlossenen Augen und kreisenden Hüften verarbeitete.
In der Praxis dann die große Überraschung:
Der Muttermund war schon VIER Zentimeter geöffnet! Und das ganz ohne Schmerzen.
Sie verabschiedete uns mit „Bis morgen dann zum Hausbesuch.“
Wir würden jetzt also ins Krankenhaus fahren und dennoch sagte ich draußen zu meinem Mann, dass ich mich nicht so fühlen würde, als bekämen wir an diesem Tag noch ein Baby.
Der Liebste war da anderer Meinung und holte sich deshalb zur Stärkung noch einen Döner.
Ich ging schonmal nach Hause, hing Wäsche auf, berichtete Freunden und Verwandten den Geburtsfortschritt, packte das letzte Zeug ein, hatte ein paar Wehen und schließlich fuhren wir los. Erst den Babysohn abgeben, dann in die Klinik.
Wir kamen 13:30 an und wurden gleich von meiner Schulfreundin, die auch beim Babysohn schon die Geburtshebamme war, begrüßt.
Sie wäre jederzeit gekommen, um mich bei der Geburt zu unterstützen, aber praktischerweise hatte ihre Schicht gerade begonnen.
Ich bekam ein CTG umgeschnallt und machte es mir stehend vor dem Kreißbett bequem.
Wir aßen Kekse, diskutierten (Ohne Konsens) über einen möglichen Jungsnamen, unterhielten uns mit der Hebammenschülerin, die wir auch kannten und zwischendurch „hypnobirthte“ ich mich durch die Wehen.
Eine halbe Stunde später nächster Muttermundcheck – 7 Zentimeter!
Langsam wurden die Wehen etwas unangenehmer.
Nun kam eine Ärztin (lustigerweise die Mutter einer anderen Klassenkameradin), um mir einen Zugang für den Notfall zu legen, weil ich beim Babysohn so viel Blut verloren hatte. Ich wollte wieder eine Wassergeburt aber sie sagte mir, dass eine weitere Wassergeburt mit Risiken verbunden ist, weil im warmen Wasser die Gefäße geweitet werden, was eine Blutung fördern könne.
Ich wollte trotzdem in die Wanne.
Ich stand immer noch vorm Kreißbett, aber mitlerweile auf einer Gummimatte.
Diese hatte mir meine Freundin mit den Worten: „Guck mal, so steht es sich bequemer. Und wenn du müde wirst, kannst du dich auch hinknien.“ untegejubelt, dabei wusste sie genau was sie tut, damit ich nicht mehr in die Wanne steige.
Ich dachte noch, dass doch langsam mal das Wasser eingelassen werden müsste, da hieß es, der Muttermund ist 9 cm offen. Der Liebste setzte sich auf einen Stuhl vor mich und ich ging auf die Knie und legte in den Wehenpausen meinen Kopf auf seinen Knien ab. Auch bei dieser Geburt wurde ich wieder laut. Unter aaaaaaahs und oooooohs in tiefster Stimmlage half ich meinem Baby in den Geburtskanal.
Meine Hebammenfreundin stand hinter mir und sagte plötzlich: „Der Muttermund ist vollständig, du musst jetzt pressen!“
Ich war völlig perplex, hatte noch keinen Pressdrang, wusste nicht wohin ich pressen sollte. Die Herztöne unseres Babies wurden ein wenig schlechter, deshalb zeigte mir meine Hebamme, wohin ich pressen sollte. Es ging nicht so recht voran, daher fragte mich meine Freundin, ob sie die Fruchtblase öffnen dürfe.
Sie durfte, aber so wirklich kam gar kein Fruchtwasser. Das bisschen, was ich sah war klar, was mich ungemein beruhigte. (Wenn das Baby Stress hat, kackert es ins Fruchtwasser, das wird dann grünlich verfärbt, klares Fruchtwasser ist also ein gutes Zeichen)
Auf einmal hatte ich einen unglaublichen Schmerz und erinnerte mich irgendwo mal vom „Ring of Fire“ gelesen zu haben, wenn das Baby durchs Becken rutscht, genau das fühlte ich jetzt.
Hypnobirthing funktionierte gerade gar nicht mehr, ich brauchte alle meine Kraft fürs Pressen und schon
…war es geschafft!
Da lag mein Baby.
„Ein Mädchen, ein Mädchen!“ waren meine ersten Worte und dann:
„Hallo meine … (hier ihr Name).“ Und das immer und immer wieder.
Die Uhr zeigte 15:36 Uhr und unser zweites wunderschönes Kind war geboren.

 

40 Wochen – 40 weeks

Heute ist errechneter Termin.
Wir sind aber seit Mittwoch, dem 27.08.2014 bereits zu viert!
Unser Glück von 3280 Gramm und 51 cm ist EIN MÄDCHEN!!
Nach 2 Stunden im Kreissaal wurde die Kleine um 15:36 Uhr geboren.
Bereits um 19 Uhr waren wir dann wieder zu Hause.
Es war eine ganz entspannte „Drive In“ Geburt. 🙂
Die Nachwehen sind dafür umso härter.
Wir genießen unser Babyglück und einen ganz lieben großen Bruder.
Mehr später.IMG_8175 IMG_8130 Today is the estimated due date.
BUT we are already four!
Our little addition was born on wednesday, the 27th of August 2014.
And IT’S A LITTLE GIRL!!!
She weighed 3280 grams at birth and was 51 cm long.
She was born after only two hours at the maternity ward at 3:36 p.m. and by 7 p.m. we were already at home. A calm „drive thru“ birth. 😉 Sadly the afterpain is much worth than with babyson…
We really enjoy our little bundle of joy and her very gentle and loving big brother.
More soon.

Meine Hebamme – my midwife

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Gestern erst war ich wieder bei „meiner“ Hebamme, in der Praxis gleich um die Ecke. Wie schon beim Babysohn lasse ich diesmal die komplette Vorsorge (außer die 3 Ultraschalle) bei der Hebamme machen.
Das heißt für mich:
-immer sofort dransein, wenn auch mein Termin ist (und nicht eine gefühlte Ewigkeit beim Gyn hocken und warten…)
-30-60 Minuten Betreuung/Gespräch/Lachen/Ängste nehmen/Vorfreude schüren/sich gut verstehen
– keine Panikmache sondern Freude teilen (gestern zum Beispiel als wir das erste Mal Babys Herzchen lauschten)
– keine unnötigen nervigen Untersuchungen (CTG zum Beispiel, ist eigentlich erst ab Entbindungstermin vorgeschrieben, vorher nicht aussagekräftig, sinnlos, für die Mama meist unbequem und bringt oft auch noch Ängste mit sich, weil des Nachwuchses Herzschlag die 20 Minuten Aufzeichnungszeit vielleicht gerade mal zu schnell oder zu langsam ist)
und für unser Minimini heißt das: eine entspannte Mama.
Und nach der Geburt wird sie jeden Tag zu uns kommen, solange wie es halt nötig ist. Die Abstände der Besuche werden sich verkürzen, aber ihre Handynummer darf ich trotzdem noch wählen, solange ich ihren Ratschlag für nötig erwäge.

Zur Geburt dann, werde ich wieder ins Krankenhaus gehen. Und dort werde ich wieder liebevoll von meiner Geburtshebamme empfangen. Ich habe den Luxus sie kennen zu dürfen, es ist eine Schulfreundin von mir. Sie wird bei mir sein und zwar DIE GANZE ZEIT. Und wenn es diesmal nicht nur 6 Stunden dauert, sondern 30. Sie wird mich unterstützen und für mich da sein. Sie wird mich anspornen und mir Mut machen und neben meinem Mann die erste Person sein, die sehen darf, wie ich auch mein zweites Kind in die Welt bringe.
Dank ihr, hatte ich beim Babysohn meine gewünschte Wassergeburt, obwohl es gar keine Geburtswanne war. Dank ihr kam der Sohn in einer entspannten Athmosphäre zur Welt, obwohl das Krankenhaus völlig überbelegt war. Dank ihr konnte ich an meinen Prinzipien einer natürlichen Geburt ohne Interventionen und lästige Unterbrechungen festhalten.
Und so möchte ich bitte auch Nummer zwei zur Welt bringen.
Und Nummer drei eigentlich auch.
(Und Nummer vier? Und fünf? 😀 )

Aber vielleicht wird das schon bei unserem dritten Kind nicht mehr möglich sein, weil es ab Sommer 2015 keinen Versicherungen mehr für Hebammen gibt – das heißt nicht nur, dass es keine Hausgeburten und keine Geburtshausgeburten mehr gibt, sondern auch, dass die komplette Vor- und Nachsorge wegfällt. Auch in den Kreißsälen haben dann nicht mehr die Hebammen das Sagen, sondern der Arzt unter dem sie versichert sind.
UND DAS IST NICHT ZU TOLERIEREN.
Daher kann man zum Beispiel:
–> diese Petition unterschreiben
oder als Leipziger
MORGEN (8.3.) UM 14 UHR ZUR MAHNWACHE ZUM NIKOLAIKIRCHHOF kommen!!!
(oder an einer Mahnwache in eurer Nähe teilnehmen)

Yesterday I met my midwife for the third time that pregnancy. Your medical system might be different to what we have in Germany but for birthing and pregnant woman it’s very advanced back here.You go to a check up every for weeks until you are 30 weeks pregnant. After that it’s every second week and when you’re over your due date, you go every two days.Next to that you get 3 ultrasounds, which have to be done by a gynacologist.
All the check-ups can be done by a gynagologist, too, OR you can do them with the midwife you chose. In my opinion that is the option to go for.
It includes:
–> no waiting time at the doctors
–> 30-60 minutes one-on-one time just to check you (check baby’s heart beat, your urine, where your uterus is located, talk about your feelings – which doctors mostly do not do, get some help for problems you perhaps wouldn’t go to the doctor with, like heartburn…, check your blood pressure and maybe check your blood)–> spending time with somebody who is as excited about the baby as you are
–> sharing your feelings and fears
–> no unnecessary checks like the CTG from week 25 on
And after birth your midwife comes to visit every day for the first ten days to check baby’s weight and your well-being. She continues to come until Baby is 6 weeks old or so and you can still call her with problems for how long you feel you need to do it!

When it’s time to give birth I’ll go to hospital, where, like last time, my friend, who is a midwife, will already wait for me (That’s a very lucky situation). She’ll stay with me for my whole birth, no matter how long it will take.
She will make sure that I get the birth I planned for (like a waterbirth last time, even though the tub was not a licensed birthing tub) and she will make sure no meds will be pumped into me to speed the birth up. She, too, will keep people from talking me into pain killers if I want to birth naturally.
As long as there are no problems, there will be no doctors around. AND THAT IS HOW IT IS SUPPOSED TO BE, with birthing in Germany.
But now, this is supposed to changed next summer, because the insurance for midwifes resigned, and without insurance none of them can work anymore.
Which would probably mean for us mums:
–> no afterbirth care at home
–> too much intervention in birthing because now doctors, who are not trained in birthing are now running the birthing room–> panicking and stressed out mums…
–> no more home birthes

Of course people try to work against that. There are demonstrations all over Germany right now, I’ll be going to one tomorrow in my town.
And there’s a petition you could sign, too, if you like to prevent Germany from a life without midwifes.

 

 

 

 

THE DAY (Part 2)

Teil eins meines Geburtsbereichts gibts hier.
This is part one of my birth story.

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Er ist also da. Der Mann weint und bestaunt sein kleines Wunder. Ich staune über das, was ich da gerade vollbracht habe. Die Hebamme staunt über das schnelle Ende.
Aber ich merke schon die nächste Wehe.
Also wird dem Liebsten die Schere in die Hand gedrückt und er nabelt den kleinen Mann ab, während das Wasser in der Wanne abgelassen wird.
Dann bekommt der Liebste seinen Sohn in den Arm und ich bekomme die Plazenta.
Alles ist toll, alles ist schön und die Zweithebamme, die für die letzten paar Minuten mit im Raum war, fragt ob sie mich waschen soll.
Ich will aber lieber selber duschen und zu meiner und ihrer Verwunderung stehe ich auf und mache das auch.
Da kommt plötzlich ein riesen Schwall Blut – sehr viel Blut.
Jetzt bekomme ich nichts mehr so richtig mit.
Der Liebste wird angewiesen nach dem Oberarzt zu klingeln.
Ich werde aufs Gebärbett gepackt.
Unsere Geburtshebamme stellt eine OP Lampe auf und der Arzt stürmt in den Raum.
Der ist erst einmal richtig genervt, weil er in meine Rollvenen noch einen Zugang legen muss (den ersten hatte ich mir unter der Geburt gezogen) und dann meckert er über die alte Lampe.
Ich bekomme Infusionen während der Arzt die Ursache der Blutung sucht, da kommt auch schon der zweite Schwall Blut.
Diesmal werden die Laken auf dem Bett gewogen, es sind 1,1 Liter.
Der Arzt sagt mir, dass er keine Narkose setzen kann, aber ich bekomme von der ganzen Situation sowieso nichts mit. Ich fühle nichts, merke die Anspannung nicht, denke das ganze Prozedere dauert nur 5 Minuten.
Der Arzt drückt ab, tamponiert und näht 45 Minuten lang.
Ein mini Dammriss von 1 cm wird am Ende auch noch versogrt.
Ich muss mir nur Mühe geben wach zu bleiben.
Der Liebste schwitzt unterdessen höllisch.
Zum einen wegen der Anspannung, zum anderen, weil es im Kreißsaal richtig heiß ist und sein muss, weil meine Körpertemperatur nur noch 35 Grad beträgt.
Dann hat er auch noch unser kleines Wunderbündel unter Decken auf dem Arm.
Er fragt irgendwann, wie wir den Kleinen nennen sollen, denn auf einen Namen haben wir uns bis jetzt noch nicht einigen können.
Nachdem was ich da vollbracht habe, darf aber sowieso ich entscheiden, sagt er.
Ich sage den Namen und wieder muss der Liebste warten, bis ich Kraft genug habe, zu verraten, ob es einen Zweitnamen geben soll.
Soll es nicht.
Endlich ist die Näherei vorbei und meine Kräfte kommen langsam wieder.
Nun will ich aber endlich auch mal mein Baby sehen!
Ich bekomme ihn auf die Brust gelegt und der Liebste macht ein Foto, damit ich auch sein Gesicht sehen kann – er ist so wunderschön!
Wir stillen gleich mal 45 Minuten lang und dann folgt die U1 – alles ist gut mit unserem Bengelchen.
Ich bekomme ihn bis auf die Windel nackig zurück an meine Brust und nach endlosem Warten kommen wir endlich auf Station.
Ich bin nun extrem schwach und verschlafe erst einmal den Morgen mit meinem Sohn.

Leider soll unsere erste Wochenbettwoche nicht einfach werden. Jeder Gang zur Toilette gleicht für mich einem Marathon. Die Gebärmutter bildet sich erst nicht richtig zurück, deshalb habe ich starke Schmerzen, zwischenzeitlich auch Fieber und Schüttelfrost.
Der Liebste kümmert sich rührend um mich und den Mini. Er bringt mir essen und trinken, bezieht das Bett neu, hilft mir aufs Klo und zurück ins Bett, wäscht mich und hilft mir, den Kleinen anzulegen.
Außerdem kümmert er sich rührend um seinen Sohn, auch wenn der ihn bei wirklich jedem Wickeln in hohem Bogen anpinkelt!
Ich leide sehr darunter, dass ich mein Kind nicht versorgen kann. (Zum Glück kann ich ihn wenigstens Stillen, auch wenn die Milch etwas braucht bis sie reicht, wegen des großen Blutverlustes, der Liebste schafft es aber, das Bengelchen zwischen den Mahlzeiten mit Fingernuckelei hinzuhalten.)

Nach 6 Tagen endlich schafft es die Hebamme mit Massage und Homöopathie die Gebärmutter zur Rückbildung zu animieren.
Eine Woche nach der Geburt verlasse ich das erste Mal mein Bettenlager und seitdem finden wir uns endlich in unseren Familienalltag ein.

He is here now! My husband cries and is amazed by his beautiful son. I am amazed about what I just did. The midwife is amazed how quick the end of this birth was.
I can feel the next contraction, so they get the scissors for my husband and he cuts the cord, while the bathtub gets emptied.
I’ll hand our son over to my husband and the placenta is born.
I feel „whole“ an
d happy.
The second midwife, who came in for the last minutes of birth, asks me, if I want to get washed. I tell her, that I want to shower
and I am amazed by myself that I just can get up after all of that and shower.
But suddenly a big flush of blood runs out of me.
I start to feel dizzy and they put me on the birthing bed.
My husband has to press the bell for the doctor.
Our midwife puts up an operation light and the doctor rushes in.
First he complains about the operation light. Second he complains that he has to put another infusion into my hand. (I ripped the first one out while birthing)

While the doctor searches for the source of the blood the next big flush of blood comes. This time they weigh the sheets – its 1,1 liter of blood.
The doctor tells me that I can’t get any anaesthesia and starts pressuring the wound inside and sewing me up. It feels like only 5 minutes for me with all the hormones and because I have to fight to stay awake.
It’s 45 minutes in real time.
The bleeding stops and I start feeling better through the infusions.

My poor husband is all sweaty because of the situation but as well because he has to hold the hot baby wrapped in blankets in the even hotter delivery room. It has to be hot, as my body temperature is only 35 degrees.
All my husband wants to know now, is how we are going to call our son. We haven’t agreed yet, but he lets me decide after all this, he says.
I take all my strength to say the name and then he has to wait again if I want a second name or not. I don’t.
After the doctor is finished I finally get to hold my baby boy.
I still haven’t seen him and now he lays on my breast so my husband takes a picture and I take a peep. HE IS SO GORGEOUS! I can’t even believe it.
His first examination is done – he is all healthy. And with only a nappy on he comes back to cuddle with his mum and we get a room in the maternity ward.
Baby and mummy both sleep through their first morning.

Sadly our first week together will be quite hard for me, as I am so weak.
Going to the toilet is like a marathon and apart from that I stay in bed.
I am so weak that all I can do is feed my son, but my husband always has to hand him to me. I can’t even pick him up really.
My uterus doesn’t really recover itself, so I get fever and shivering chills.
My husband lovingly does everything for us. He feeds me and washes me. He changes the sheets and keeps our home clean and he cares for our little boy all by himself, even though the little one pees on him every single time he changes his nappy.

This first week is quite hard for me, as I really want to care for my baby, but on the 6th day the midwife finally gets my uterus to start to recover by massages and medicine.
One week after birth I finally leave my bed again and we can start to built up our family life together with the three of us.