Thinking of…

Die Blue Mountains. Wo die Buschfeuer wüten. Wo die Berge wirklich blau sind.

Die Blue Mountains. Wo die Buschfeuer wüten.
Wo die Berge wirklich blau sind.

(Deutsch unten)
…AUSTRALIA.

We’ve seen flames eating the blue mountains on television in the last few days.
It’s horrible to see beauty being destroyed quickly.
It’s weird to be so far away from the place where all the changes happened last year, the place where this baby now sleeping in the sling while I type made me a mum while getting bigger every day.
We are thinking of friends there. People who we knew before we arrived and people who became friends while we were there.
People, who cared for us in these lifechanging months, where I saw a country I’ve never seen before and where I felt feelings I’ve never felt before.
A country, who helped us to grow even closer to each other.
A journey, which gave us so much quality time together as we will probably never have again.
A time, where we explored.
Ourselves. Our realiationship. Our becoming parents.

I am thinking of it.
All the time lately.

About Jetlag / Jetlag
Spot the Bump / Versteckter Babybauch
Australia in a day / ein Tag Australien

Ich denke an Australien.
Während ich im Fernsehen sie Buschfeuer wüten sehe tut es weh das Wunderschöne so schnell schwinden zu sehen.
Es ist merkwürdig soweit von dem Ort entfernt zu sein, wo das alles gerade passiert.
Soweit weg zu sein von da, wo ich mich veränderte.
Mit so vielen Orten in Australien verbinde ich Emotionen.
Die ersten Tritte des Babysohns zum Beispiel, nicht weit von den Blue Mountains entfernt.
Wie wir die Großeltern des Liebsten anrufen, um ihnen zu erzählen, dass sie Urgroßeltern werden. Aus den BLUE MOUNTAINS. Vielleicht genau dort, wo es jetzt brennt.
Ich denke an meine Freunde dort. An die Leute, die sich um uns gekümmert haben, während der kleine Mann, der gerade im Tragetuch schläft, immer größer wurde.
Ich denke an ein Land, in dem wir viel gelernt haben.
Über es selbst. Über uns selbst. Über unsere Beziehung. Über das Elternwerden.
Ich denke an eine Reise, die uns noch näher zusammengeführt hat.
Und ich denke an die Zeit, die wir für einander hatten und dafür unsere allererste Schwangerschaft so bewusst wahrzunehmen. Mit Höhen und Tiefen.
An all das denke ich.
Ganz schön oft in letzter Zeit.

 

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It’s awesome to travel the world and it’s wonderful to come home.
I seriously don’t know, what I prefer, home or away. The first days home it was definitely our place in this lovely city but once in a while now, nearly three weeks home, I start planning the next big trip secretly already. (As much as you can plan with a little one on the way…)
But oh, how do I love Germany! NOPE, I am not a Nazi but after being away for over three months I have to say this is the best country in the world!
Well, my own bed (no camping – EVER – again 🙂 ) and my own bathroom as well as NOT unpacking and repacking nearly every day might add to me loving this country so much but there’s more I really started to see diferently compared to before our trip.
It’s good how much you are cared for in Germany. I know, Germans still complain, but my German friends, there are countries out there, where you have to actually PAY for stuff the Doctor does, and not a little amount.
There’s countries out there, where you don’t get 184 Euro EVERY month until your child is 18 (or even older when they are still at school).
There’s countries out there, where you cannot stay at home for up to three YEARS with your baby because it might ruin your family budget.
There’s countries out there, where mums have to limit their children’s consume of fruit and vegetables because they are SO expensive.
There are countries, where my husband and me couldn’t have studied or would have to work very hard while doing it, because our parents are not rich enough. (And both my in-laws work and did so their whole life)
And I am not talking about the „third world“ I am talking about countries as well developed as our own.

Sure, Germany is quite plain compared to all down under.
Sure, Germany is freezing cold a quarter of the year (or even more) and I really have to admit that people are MUCH nicer down there (I am sure it’s all the sun they get) but you know, I still prefer this country!
I’m glad to live here and I think we Germans shouldn’t complain about what we are given to.

I still think though, everybody should go „down there“ and see these beautiful stunning places we were able to see and every German should meet at least one „real“ Aussie or Kiwi to learn what kind and nice and open minded really means.
(And that probably would stop people shouting at us poor homecomers still walking on the wrong side in the shop in the „no worries“ – slow Aussie (and big pregnant belly)-kinda way because they couldn’t get through to the milk (at only 0.60 AUS Dollars a liter!!!) quick enough.)

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Reisen ist wunderbar, aber Nachausekommen genauso. Gerade weiß ich wirklich nicht, ob ich lieber in der Ferne schweife, wenn das Gute liegt so nah. Als wir frisch Zuhause ankamen war ich defintiv nur noch pro home, aber jetzt, fast schon wieder drei Wochen zu Hause, fange ich tatsächlich wieder an den nächsten trip zu planen. (Naja, soweit man eben planen kann, wenn man im 6. Monat mit Baby No. one schwanger ist…)
Aber, ich muss schon sagen – Ich liebe dich, mein gutes Deutschland. Und nein, ein Nazi bin ich nun tatsächlich nicht, aber diese drei Monate in der Ferne haben mich wirklich gelernt „mein“ Land (neu) schätzen zu lernen.
Klar, unsere Zeitungen sind voll von Beschwerden über unser Land, aber ich sehe das alles mitlerweile ein bisschen anders.
Denn, liebe MitbürgerInnen, es gibt tatsächlich Länder, die genauso weit entwickelt sind wie wir, wo man alles bezahlen muss, was der Herr Doktor so tut und zwar cash. (Und da kann ein neuer Zahn schonmal an die umgerechnet 300 Euro kosten oder jeder Ultraschall während der Schwangerschaft etwa 75).
Es gibt tatsächlich Länder, wo man es richtig schwer hat als Familie, wo man nicht jeden Monat, bis das Kind 18 Jahre alt ist (oder länger, wenn es sich noch in der Ausbildung befindet) einfach mal so vom Staat 184 Euronen bekommt. Wo man nicht bis zu drei Jahre mit seinem Baby zu Hause bleiben kann, weil ein doppeltes Einkommen zum Überleben bitter nötig ist.
Es gibt Länder, da müssen Muttis den Obst-  und Gemüsekonsum ihrer Kinder einschränken, weil es sonst komplett die Haushaltskasse sprengt.
Es gibt Länder, wo der Liebste und ich nicht oder nur mit sehr vielen zusätzlichen Jobs hätten studieren können, weil es unsere finanziellen Möglichkeiten oder die unserer Familien (die nicht unter der Armutsgrenze leben) einfach haushoch übersteigen würde.
Okay, ich muss zugeben, dass Deutschland im Vergleich zu Australien und Neuseeland eher karg ist, ein Viertel Jahr eisekalt und fast ohne Sonne und dass zudem die Aussies und die Kiwis wirklich um einiges netter sind als die Leute hier. (Hier passiert es dann eben im Kaufland zwei Heimkehrern, dass sie immer noch linksgepolt auf der falschen Seite laufen und daher ihre Mitmenschen regelrecht ausrasten) ABER trotzdem mag ich Deutschland sehr. Und wahrscheinlich sogar ein bisschen mehr.
Trotzdem finde ich, dass jeder mal „da runter machen“ sollte, um diese umwerfende Wundervollheit bestaunen zu können, die wir monatelang bereisen dürfen und jeder sollte in seinem Leben mindestens einen richtigen „Aussie“ oder „Kiwi“ kennenlernen und sich von der sonnengereiften „no worries“ (=wörtlich keine Sorgen/im Gespräch eher kein Problem/macht nichts) Moral eine Scheibe abschneiden und lernen was warmherzig und nett wirklich meint.

 

The Great Ocean Road

Die Zeit rennt. Unsere Tage in diesem wunderbaren Land sind gezählt (am 8. Januar fliegen wir nach Neuseeland) und da wir jeden Tag neue wunderbare Dinge sehen und nicht immer Internet haben, sind wir mit den Blogposts über zwei Wochen hinterher.
Macht aber nichts, irgendwann wird alles festgehalten – heute:
Unsere Reise über die Great Ocean Road.
Diese Straße entlang zu fahren stand ganz oben auf der Liste von den Dingen, die ich in Australien unbedingt erleben wollte. Der Liebste war eigentlich nicht so pro, schließlich war er 2009 diese „großartige Ozeanstraße“ schon einmal entlang gefahren und hatte das alles gar nicht so wunderbar gefunden, zudem hatte er kaum das Meer zu sehen gekriegt. Oh well, was falsch gemacht hatte er:  Er fuhr von Adelaide Richtung Melbourne. Dieses Mal allerdings haben wir es richtig gemacht: von Melbourne Richtung Adelaide muss man fahren, am besten noch bei schönem Wetter und dann kommt man wirklich aus dem Staunen nicht mehr raus!

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Our time in this beautiful country is running fast. We are flying out to New Zealand on the 8th of January. We see and feel and experience wonderful things every single day, but since we don’t have internet access every day we are about two weeks behind with blogposts.
It doesn’t matter, though, as time passes we’ll catch up – today:
Our trip over the Great Ocean road.
Going down this road was one of the only things I really wanted to do in Aussieland. My husband was a bit hesitant about it, because he’d already done a trip down this road in 2009 and hadn’t seen much of the sea. Well, he just did it wrong. If you ever come to Australia (or live here already) I REALLY advise you to DO the amazing stunning whatever GREAT Ocean road THE RIGHT WAY, which means from Melbourne down to Adelaide, and NOT the other way round, you really will be rewarded!

 

Magic Moments

Es gibt Momente, da fühlt man sich wirklich sehr privilegiert. Einer davon ist, wenn man das Donnern der Brandung bei 30 Grad hört, und sich denkt, „Wow, ich hol das Bodyboard raus und sause die Wellen entlang!“ Dann steigt man die Düne hoch, sieht den Ozean noch nicht, aber dafür das hier:

Sometimes we experience moments, when we feel very privileged. One of them is this one, where we heard mighty crashing waves in 30 degrees heat and I just thought „Wow, out is the bodyboard and I hit the waves!“ Then I go up the hill, still not seein the ocean, but this instead:

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Denke mir: „Ach, wird schon nicht so schlimm sein, alles was Spaß macht ist verboten!“

Und dann sehe ich DAS hier:

Thinking: „Oh come on, won´t be that bad, everything fun is forbidden!“

And then I see THIS:

IMG_2970Man kann es vielleicht nicht so gut erkennen, aber die Welle im Hintergrund ist 6 Meter hoch. Vielleicht 8. Ich stehe also an diesem Strand, starre wie gebannt auf die Wellen und traue mich nicht einmal nah heranzugehen, so gewaltig ist der Eindruck, den diese absolut tödlichen Brecher hinterlassen. Nach etwa 10 Minuten faszinierten Starrens jagt es mir eiskalt die Wirbelsäule herunter, als ich – nur mit den Zehen – kurz anfühle.

Might be not the best picture to judge, but the wave in the background is about 6 meters high. Maybe 8. I am standing at this beach, staring at these waves like hypnotized and don´t dare to approach them, that´s how powerful an impression these deadly tides leave behind. After another 10 minutes of fascinated staring it throws ice cold shivers down my spine as – just with one toe – I dip in.

Und es gibt noch mehr solche Momente. Zum Beispiel Als wir im Freiluft-Wohnzimmer eines waschechten Aussies der alten Schule die Sterne genießen, während die Feuertonne uns warmhält und Männer, vom Feuer verzaubert, ihre raue Schale ablegen und australische Buschlieder anstimmen.

And there is more such moments. For example as we enjoy the magnificent night sky in the outdoor living room of a true oldschool Aussie whilst a fire barrel keeps us warm, and rough men drop their guard enchanted by the camp fire´s magic, singing tunes of the bushland.

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IMG_2598 IMG_2599Und schlussendlich mein zweitliebster National Park in Australien: Die Grampians!
And finally my second choice in National Parks in Australia: The Grampians!

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