A Journey Into Life

My dear English readers (especially you from Australia and Holland 😉 ),
With having two so little ones time is short. There, too, always is something „better“ or more important to do than just blogging. That’s why I haven’t had the chance yet to translate this post.
IT WILL BE DONE, though. Be patient and stay tuned. (or try rubbish google translator)

Dieser Bericht entsteht schon seit fast drei Wochen.
So richtig zufrieden war (und bin) ich noch nicht, aber irgendwie ist es mir wichtig, die Reise meiner Tochter ins Leben festzuhalten. Mittlerweile hat sogar der Liebste angefangen gastpostmäßig über Babyladys Geburt zu schreiben, das poste ich bestimmt auch noch.
Hier also:

Meine erste Geburt war  für mich ein wunderbares Ereignis und Erlebnis und so wartete ich auch diesmal ohne Angst (auch wenn ich nun wusste, was Geburtsschmerzen sind) und voller Vorfreude auf DEN Tag.

NUN BERICHTE ICH VON MEINEM GEBURTSERLEBNIS. WER DAS NICHT LESEN WILL, SOLLTE JETZT WEGKLICKEN!!!!

Am Dienstagabend, dem 26.08. hatten wir Freunde zu Besuch. Irgendwann merkte ich schon immer mal ein Ziehen und scherzte noch, dass es entweder vom eingeklemmten Ischiasnerv kommt, oder die Wehen sind.
Unsere Freunde gingen irgendwann heim, wir zu Bett.
Gegen eins war ich wieder wach, Ziehen im Rücken, also ab in die Badewanne.
Dort las ich ganz in Ruhe noch einmal alle Atem- und Entspannungsübungen im Hypnobirthing Buch. Dieses Buch und die entsprechenden Übungen hatten mich durch meine gesamte zweite Schwangerschaft begleitet.
Ich verbrachte fast zwei Stunden in der Wanne. Es war so wunderschön friedlich und still in unserer Wohnung, ich war tiefenentspannt, kommunizierte ab und zu mit dem kleinen Wesen in meinem Bauch, machte zwischendurch ein paar Atem- und Entspannungsübungen. (Und dachte KEINESWEGS, dass ich 12 Stunden später mein zweites Kind im Arm halten würde.)
Von der Wanne wanderte ich ins Gästezimmer, irgendwie war ich nicht wirklich schlafmüde, wollte aber meine beiden Boys auch nicht durch Herumwälzerei im Bett wecken.
Es wurde langsam hell und ich begann dieses Ziehen und Drücken zeitlich festzuhalten – oh, alle sieben Minuten bereits!
Gegen 7 Uhr standen der Mann und der Babysohn auf. Ich berichtete dem Liebsten von meiner Nacht und er war der Meinung, dass ich Wehen habe. Ich war mir aber ganz sicher, dass ich an diesem Tag kein Kind bekommen würde, zwar zog es hier und da, aber weh tat das alles nicht.
Die beiden gingen nach dem Frühstück nach draußen zum Spielen und ich noch einmal ins Bett. Ein bisschen schlief ich sogar, aber zwischendurch immer wieder dieses Ziehen. Mitlerweile wurde es auch stärker, sodass ich bei jeder Schmerzwelle die Hypnobirthing Strategien anwendete. Weh tat mir noch nichts.
Gegen 11, wir waren immer noch bei alle 7 Minuten „Wehen“ schrieb ich meiner Hebamme, ob ich mal vorbeikommen könnte. Sie bejahte.
Um 12 spazierten also der Liebste mit dem Babysohn in der Trage und ich in Richtung Hebammenpraxis, unterwegs 2 Wehen, die ich mit geschlossenen Augen und kreisenden Hüften verarbeitete.
In der Praxis dann die große Überraschung:
Der Muttermund war schon VIER Zentimeter geöffnet! Und das ganz ohne Schmerzen.
Sie verabschiedete uns mit „Bis morgen dann zum Hausbesuch.“
Wir würden jetzt also ins Krankenhaus fahren und dennoch sagte ich draußen zu meinem Mann, dass ich mich nicht so fühlen würde, als bekämen wir an diesem Tag noch ein Baby.
Der Liebste war da anderer Meinung und holte sich deshalb zur Stärkung noch einen Döner.
Ich ging schonmal nach Hause, hing Wäsche auf, berichtete Freunden und Verwandten den Geburtsfortschritt, packte das letzte Zeug ein, hatte ein paar Wehen und schließlich fuhren wir los. Erst den Babysohn abgeben, dann in die Klinik.
Wir kamen 13:30 an und wurden gleich von meiner Schulfreundin, die auch beim Babysohn schon die Geburtshebamme war, begrüßt.
Sie wäre jederzeit gekommen, um mich bei der Geburt zu unterstützen, aber praktischerweise hatte ihre Schicht gerade begonnen.
Ich bekam ein CTG umgeschnallt und machte es mir stehend vor dem Kreißbett bequem.
Wir aßen Kekse, diskutierten (Ohne Konsens) über einen möglichen Jungsnamen, unterhielten uns mit der Hebammenschülerin, die wir auch kannten und zwischendurch „hypnobirthte“ ich mich durch die Wehen.
Eine halbe Stunde später nächster Muttermundcheck – 7 Zentimeter!
Langsam wurden die Wehen etwas unangenehmer.
Nun kam eine Ärztin (lustigerweise die Mutter einer anderen Klassenkameradin), um mir einen Zugang für den Notfall zu legen, weil ich beim Babysohn so viel Blut verloren hatte. Ich wollte wieder eine Wassergeburt aber sie sagte mir, dass eine weitere Wassergeburt mit Risiken verbunden ist, weil im warmen Wasser die Gefäße geweitet werden, was eine Blutung fördern könne.
Ich wollte trotzdem in die Wanne.
Ich stand immer noch vorm Kreißbett, aber mitlerweile auf einer Gummimatte.
Diese hatte mir meine Freundin mit den Worten: „Guck mal, so steht es sich bequemer. Und wenn du müde wirst, kannst du dich auch hinknien.“ untegejubelt, dabei wusste sie genau was sie tut, damit ich nicht mehr in die Wanne steige.
Ich dachte noch, dass doch langsam mal das Wasser eingelassen werden müsste, da hieß es, der Muttermund ist 9 cm offen. Der Liebste setzte sich auf einen Stuhl vor mich und ich ging auf die Knie und legte in den Wehenpausen meinen Kopf auf seinen Knien ab. Auch bei dieser Geburt wurde ich wieder laut. Unter aaaaaaahs und oooooohs in tiefster Stimmlage half ich meinem Baby in den Geburtskanal.
Meine Hebammenfreundin stand hinter mir und sagte plötzlich: „Der Muttermund ist vollständig, du musst jetzt pressen!“
Ich war völlig perplex, hatte noch keinen Pressdrang, wusste nicht wohin ich pressen sollte. Die Herztöne unseres Babies wurden ein wenig schlechter, deshalb zeigte mir meine Hebamme, wohin ich pressen sollte. Es ging nicht so recht voran, daher fragte mich meine Freundin, ob sie die Fruchtblase öffnen dürfe.
Sie durfte, aber so wirklich kam gar kein Fruchtwasser. Das bisschen, was ich sah war klar, was mich ungemein beruhigte. (Wenn das Baby Stress hat, kackert es ins Fruchtwasser, das wird dann grünlich verfärbt, klares Fruchtwasser ist also ein gutes Zeichen)
Auf einmal hatte ich einen unglaublichen Schmerz und erinnerte mich irgendwo mal vom „Ring of Fire“ gelesen zu haben, wenn das Baby durchs Becken rutscht, genau das fühlte ich jetzt.
Hypnobirthing funktionierte gerade gar nicht mehr, ich brauchte alle meine Kraft fürs Pressen und schon
…war es geschafft!
Da lag mein Baby.
„Ein Mädchen, ein Mädchen!“ waren meine ersten Worte und dann:
„Hallo meine … (hier ihr Name).“ Und das immer und immer wieder.
Die Uhr zeigte 15:36 Uhr und unser zweites wunderschönes Kind war geboren.

 

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5 Gedanken zu „A Journey Into Life

  1. 🙂 Ich sitze mit einem ganz breiten Lächeln da :-), während das Erdbeermädchen neben mir quietscht. Hach, dein Bericht erinnert mich so an die Geburt unseres Babys (aber ich hatte eine Wassergeburt ;-))… Einfach schön! 🙂

  2. Hehe, na so im Spaziergang, quasi nebenbei möchte ich auch gerne unseren Sohn gebären. Wow! Da bringst du mich auf die Idee das Hypnobirthing-Buch mal zu Ende zu lesen… das liegt noch angefangen hier rum. Meine erste Geburt dauerte übrigens 8 Stunden von regelmäßige schmerzhafte Wehen bis Finale… die Hebamme meinte beim zweiten kann es dann auch mal nur 4 Stunden dauern, deswegen soll ich bei spätestens alle 7 Minuten Wehen Bescheid geben. Ich bin gespannt, du hattest ja, wie es sich an den Zeiten nachlesen lässt (gottseidank) etwas mehr Zeit. 😉

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