17 Wochen – 17 weeks

Wie weit ich bin: 17 Wochen, 3 Tage schwanger
Baby wiegt: etwa 150 Gramm und ist von Kopf bis Po etwa 13 cm lang.
Der beste Moment letzte Woche: Wir buchen URLAUB!!!
Schockmoment: Einen ganzen Tag und eine ganze lange Nacht fühle ich das Babylein nicht mehr. zum Glück entscheidet es sich am nächsten Morgen seine Mama mal aus ihrer Angst zu erlösen.
das ist diesmal anders: Ich glaube mein Bauch ist kleiner als beim Babysohn um die Zeit.
Ich vermisse: eigentlich nix, aber der schöne Gorgonzola, der mich auf Schwiegermamas Geburtstag so freundlich anlachte war gemein, den hätte ich gern verspeist
Heißhunger auf: Colae (Und ich frage mich echt, wo dieser dauernde Coladurst in meinen Schwangerschaften herkommt…), Obst, Butterkekse
Wehwehchen: –
geshoppt/vorbereitet/geplant: -> einen oberniedlichen selbstgestrickten Strampler in hellblau und eine gestreifte Hose grün-gelb-lila
-> 2 Kleider für mich mit viiiel Bauchplatz
-> noch 5 Stoffwindeln (Pop-Ins von Close, sehr zu empfehlen)
-> geplant: einen Termin bei der Unisozialberatung
Ich freue mich: auf den Urlaub nächste Woche und endlich mal wieder ungestörte Familienzeit, die wir jetzt durch Prüfungsstress, Praktikum und Kranksein lange nicht hatten

Noch mehr Babybauch gibts hier. Und ich verlinke gern noch weiter, ich freue mich auch bei anderen Schwangeren mitzufiebern!

17 weeks

I am: 17 weeks and 3 days pregnant
The baby weighs: about 150 grams and is 13 cm long. (head to bum)
Best moment: We booked a holiday on the baltic sea today.
Shocking moment: For a day and the following night I can’t feel kicks anymore. I am scared to death, but the little one starts kicking again the following morning.
that’s different with this pregnancy: I think my tummy is smaller!
Cravings: shortbread, fruit, coke (why do I ALWAYS crave coke in my pregnancies???)
annoying stuff: –
I bought/prepared/planned for Number 2: I bought a handmde knitted overall in blue and stripey pants in purple-yellow-green and 5 cloth nappies (pop-ins close parent – I highly recoomend them!) (All second hand.)
I got 2 dressed with lots of space for myself.
I planned a visit at the social counselling at university.
I am looking forwrd to: our trip next week

9 Monate Babysohn – 9 months of being a baby

9 Monate Baby sein:

Lieblingsbeschäftigung: -> mich hochziehen
-> Quengeln wenn Mama ohne mich den Raum verlässt
Das mag ich sehr: -> endlich wieder meine Stoffwindeln, nachdem es eine Woche Pampers und auch gleich den ersten richtig roten Po gab
Das habe ich neu gelernt: -> mich hochziehen
-> manchmal krabbele ich auch im Vierfüßler
-> nachdem ich 2 Wochen nur gestillt hab wieder zu essen
das ist neu: -> der 1 Zahn kommt zum 9  Monats Geburtstag
-> ich lasse mich auch von Papa ins Bett bringen
Das mag ich gar nicht: krank sein

9 Monate Eltern sein: 
 

Neue Erkenntnisse: die Familie und hilfsbereite Freunde in der Nähe zu haben – unbezahlbar!
schön: immer wieder: wie Babysohn mit anderen Kindern „spielt“ – macht große Lust auf September, wenn dann Nummer 2 da ist
lustiger Moment: Babysohn krabbelt seinem Ball hinterher, auch unter das Sofa. dort bleibt er dann leider stecken.
Schockmoment: als der Beberich gar nichts mehr zu sich nimmt und wir daher ins Krankenhaus müssen.
Nach 3 Tagen sind wir wieder zu Hause und ich bekomme Grippe, worauf wir erst einmal eine Woche wieder bei meiner Mutter einziehen, weil der Liebste Praktikum hat und sich wenig um uns kümmern kann.
Dafür fehlt die Zeit: die letzten Wochen alles, aber es sind ja noch 3 Wochen Semesterferien
Nächte/Schlaf: wenn sich der Herr nicht grad spontan entscheidet um 4 wach zu sein und spielen zu wollen – super. Bettzeit gegen 19 Uhr. Aufstehzeit gegen irgendwas zwischen 7-9. Stillpausen 0-2.

Aquarium

9 months of being a baby:

favorite things: -> to pull myself to standing
-> to whine (LOUD!) if my mama leaves the room
I really like: -> to be in cloth nappies again. after we moved in with my grandma for a week (mummy had the flu) and I got a fungus thanks to Pampers…
I don’t like:  to be sick
I learned: -> to pull myself into a standing position
-> to crawl on all four (at least sometimes)
-> to eat again (after I breastfed exclusively for two weeks as I was sick)
that’s new: -> tooth number one!
-> I can now fall asleep without (my!) boobies, if my daddy puts me to bed.

9 months of being parents:

things we learned: -> to have family and helpful friends around is a SUCH A HUGE gift
nice moments:
whenever babyson is around other children, he enjoys it so much and we SO look forward to number two being born and seeing them together
funny moment: our little boy crawls after his ball through the living room. He even follows it under the sofa and gets stuck 🙂
shocking moment: when our Baby was so sick, that he stopped eating and we had to go to hospital.
And when I got sick with the flu, when we were out of hospital and we had to move in with my mum for a week, as my husband had to work hard for an internship and I just couldn’t do anything.

what I would need more time for: Idk. It’s been a few busy weeks, but there’s one week of holiday ahead before university starts again.
our nights:  are very good. He goes to bed at 7 and sleeps to 7 in the morning or later. He feeds 0-2 times a night.

Meine Hebamme – my midwife

Please scroll down for an English translation

Gestern erst war ich wieder bei „meiner“ Hebamme, in der Praxis gleich um die Ecke. Wie schon beim Babysohn lasse ich diesmal die komplette Vorsorge (außer die 3 Ultraschalle) bei der Hebamme machen.
Das heißt für mich:
-immer sofort dransein, wenn auch mein Termin ist (und nicht eine gefühlte Ewigkeit beim Gyn hocken und warten…)
-30-60 Minuten Betreuung/Gespräch/Lachen/Ängste nehmen/Vorfreude schüren/sich gut verstehen
– keine Panikmache sondern Freude teilen (gestern zum Beispiel als wir das erste Mal Babys Herzchen lauschten)
– keine unnötigen nervigen Untersuchungen (CTG zum Beispiel, ist eigentlich erst ab Entbindungstermin vorgeschrieben, vorher nicht aussagekräftig, sinnlos, für die Mama meist unbequem und bringt oft auch noch Ängste mit sich, weil des Nachwuchses Herzschlag die 20 Minuten Aufzeichnungszeit vielleicht gerade mal zu schnell oder zu langsam ist)
und für unser Minimini heißt das: eine entspannte Mama.
Und nach der Geburt wird sie jeden Tag zu uns kommen, solange wie es halt nötig ist. Die Abstände der Besuche werden sich verkürzen, aber ihre Handynummer darf ich trotzdem noch wählen, solange ich ihren Ratschlag für nötig erwäge.

Zur Geburt dann, werde ich wieder ins Krankenhaus gehen. Und dort werde ich wieder liebevoll von meiner Geburtshebamme empfangen. Ich habe den Luxus sie kennen zu dürfen, es ist eine Schulfreundin von mir. Sie wird bei mir sein und zwar DIE GANZE ZEIT. Und wenn es diesmal nicht nur 6 Stunden dauert, sondern 30. Sie wird mich unterstützen und für mich da sein. Sie wird mich anspornen und mir Mut machen und neben meinem Mann die erste Person sein, die sehen darf, wie ich auch mein zweites Kind in die Welt bringe.
Dank ihr, hatte ich beim Babysohn meine gewünschte Wassergeburt, obwohl es gar keine Geburtswanne war. Dank ihr kam der Sohn in einer entspannten Athmosphäre zur Welt, obwohl das Krankenhaus völlig überbelegt war. Dank ihr konnte ich an meinen Prinzipien einer natürlichen Geburt ohne Interventionen und lästige Unterbrechungen festhalten.
Und so möchte ich bitte auch Nummer zwei zur Welt bringen.
Und Nummer drei eigentlich auch.
(Und Nummer vier? Und fünf? 😀 )

Aber vielleicht wird das schon bei unserem dritten Kind nicht mehr möglich sein, weil es ab Sommer 2015 keinen Versicherungen mehr für Hebammen gibt – das heißt nicht nur, dass es keine Hausgeburten und keine Geburtshausgeburten mehr gibt, sondern auch, dass die komplette Vor- und Nachsorge wegfällt. Auch in den Kreißsälen haben dann nicht mehr die Hebammen das Sagen, sondern der Arzt unter dem sie versichert sind.
UND DAS IST NICHT ZU TOLERIEREN.
Daher kann man zum Beispiel:
–> diese Petition unterschreiben
oder als Leipziger
MORGEN (8.3.) UM 14 UHR ZUR MAHNWACHE ZUM NIKOLAIKIRCHHOF kommen!!!
(oder an einer Mahnwache in eurer Nähe teilnehmen)

Yesterday I met my midwife for the third time that pregnancy. Your medical system might be different to what we have in Germany but for birthing and pregnant woman it’s very advanced back here.You go to a check up every for weeks until you are 30 weeks pregnant. After that it’s every second week and when you’re over your due date, you go every two days.Next to that you get 3 ultrasounds, which have to be done by a gynacologist.
All the check-ups can be done by a gynagologist, too, OR you can do them with the midwife you chose. In my opinion that is the option to go for.
It includes:
–> no waiting time at the doctors
–> 30-60 minutes one-on-one time just to check you (check baby’s heart beat, your urine, where your uterus is located, talk about your feelings – which doctors mostly do not do, get some help for problems you perhaps wouldn’t go to the doctor with, like heartburn…, check your blood pressure and maybe check your blood)–> spending time with somebody who is as excited about the baby as you are
–> sharing your feelings and fears
–> no unnecessary checks like the CTG from week 25 on
And after birth your midwife comes to visit every day for the first ten days to check baby’s weight and your well-being. She continues to come until Baby is 6 weeks old or so and you can still call her with problems for how long you feel you need to do it!

When it’s time to give birth I’ll go to hospital, where, like last time, my friend, who is a midwife, will already wait for me (That’s a very lucky situation). She’ll stay with me for my whole birth, no matter how long it will take.
She will make sure that I get the birth I planned for (like a waterbirth last time, even though the tub was not a licensed birthing tub) and she will make sure no meds will be pumped into me to speed the birth up. She, too, will keep people from talking me into pain killers if I want to birth naturally.
As long as there are no problems, there will be no doctors around. AND THAT IS HOW IT IS SUPPOSED TO BE, with birthing in Germany.
But now, this is supposed to changed next summer, because the insurance for midwifes resigned, and without insurance none of them can work anymore.
Which would probably mean for us mums:
–> no afterbirth care at home
–> too much intervention in birthing because now doctors, who are not trained in birthing are now running the birthing room–> panicking and stressed out mums…
–> no more home birthes

Of course people try to work against that. There are demonstrations all over Germany right now, I’ll be going to one tomorrow in my town.
And there’s a petition you could sign, too, if you like to prevent Germany from a life without midwifes.

 

 

 

 

8 Monate Babysohn – 8 months of being a baby

Zuerst einmal (bevor ich dieses schon zwei Wochen überfällige Monatsupdate poste):
Wir sind wieder zu Hause. Dem Babysohn ging es nach zwei Tagen Infusionen schon viel viel besser. Eigentlich sollten wir auch noch eine dritte Nacht im Krankenhaus bleiben, aber es war so voll, dass wir schließlich gefragt wurden, ob wir uns zutrauen würden nach Hause zu gehen und erkennen würden, wenn der Babysohn wieder Flüssigkeit bräuchte. Dann sollten wir gleich wieder kommen. Wir trauten uns das zu und verließen dass Krankenhaus selig!!! Schließlich war es auch für mich, die ich den Virus auch habe, auch ganz schön anstrengend, vor allem, weil ich die erste Nacht fast nicht oder nur sitzend geschlafen hab, weil ich das Söhnchen mit Infusion im Kopf nicht mit in mein Bett nehmen durfte.
Außerdem teilten wir das Zimmer mit einem 14 Monate alten Baby, dessen Eltern es weder für notwendig hielten, nachts bei ihrem Kind zu bleiben, noch es am Tag zu besuchen. (Am Sonntag waren die Eltern ÜBERHAUPT nicht gekommen!!!)
Monatg kam dann noch ein Baby von 11 Monaten und auch dessen Mama blieb NICHT über Nacht…
SO nun aber zum Eigentlichen:

8 Monate Baby sein:

Lieblingsbeschäftigung: –> Krabbeln vor allem an Orte, an die ich nicht sollte (Steckdosen, Mülleimer, Waschmittel…)
Das mag ich sehr: –> wenn Mama und Papa mich von beiden Seiten ganz eng bekuscheln schlafe ich am besten
Das habe ich neu gelernt: –> Krabbeln erst wie ein Soldat durch den Schlamm, aber manchmal schaffe ich es auch schon in den Vierfüßler
–> mich selbstständig hinzusetzen
Das mag ich gar nicht: –> Die Prüfungs- und Hausarbeitenzeit (hassen meine Eltern aber auch) weil fast täglich jemand kam um mich spazieren zu fahren, ist ja ganz nett, aber eigentlich will ich nur BEI MEINER MAMA SEIN!!!

8 Monate Eltern sein: 
 

Neue Erkenntnisse: –> Prüfungszeit mit Baby ist nicht ohne (vor allem, wenn Baby krank und Mama schwanger ist), zum Glück haben wir viel Unterstützung und das nächste Mal ist bessere Organisation nötig
schön: –>  Babysohn beim Baden zuzusehen
–> zu beobachten, wie sich der kleine Herr über andere Menschen freut
–> unser Sohn LIIIIIIEBT Bücher
lustiger Moment:  ´Wir spielen Kuck-Kuck, der Junge lacht sich schlapp. Ich sage immer das englische „Peek-a-boo“ wenn ich zum Vorschein komme und plötzlich brabbelt Babysohn etwas, dass genau so klingt! ECHT!
Dafür fehlt die Zeit: –> ähm eigentlich alles was nichts mit Uni zu tun hat…aber das wird jetzt wieder besser, es sind ja Semesterferien
Nächte/Schlaf: nix zu beklagen. Zwischen mit 0-2 Stillunterbrechungen und das Kerlchen schläft bis halb/um acht oder sogar noch länger.
Bettzeit ist gegen 7 Uhr abends.
Und ein Mittagsschlaf mit dem Söhnchen ist gerade auch fast jeden Tag drin.

8 monate

Well, before I post that very late 8 months update, I wanted to tell you, that we are home from hospital. After two days of infusions baby son is very well again, which is such a relief to us! We were supposed to stay another night in hospital, but they were so full, that we were asked, if we wanted to go home, as long as we felt comfortable with telling when baby son got worse and coming back straight away. (Which of course we would have done)
T
hat was another big relief, especially to me, as we shared the room with one 14 months old (and later an 11 months old as well) whose mums didn’t stay with them in the hospital (the first boy didn’t even get visitors one day!!!!), so the nights were just a huge nightmare with no sleep…

Oh well, time for the monthly update now:

8 months of being a baby:

favorite thing: crawling (especially to places where I should NOT be, like the bin, plugs, washing detergent…)
I really like: –> when my parents lay really close to me in bed – best spot to sleep
I don’t like: –> exam time at university (my parents hate it, too) Because nearly every day somebody of my favorite people came to take my for a walk – but all I wanted was MY MUMMY!!!
I learned: to crawl, first like a soldier through the mud, but I get up to all fours more and more

8 months of being parents:

things we learned: –> exam time+baby=not easy
(even though we have a lot of suport from friends and family. next time we still have to be better organized.)
nice moments: –> to watch baby son have his bath – he enjoys it sooooo much
–> to see how much he loves his favorite people
–> to see that he LOVES books as much as I do
funny moment: We play Peek-a-boo (in English) and suddenly he „says“ peek-a-boo (well, at least it sounded a lot like he did :-D)
what I would need more time for: –> everything which was not uni related. But we are in the semesterbreak now, so it’s much better.
our nights: are good. he goes to bed at 7, needs 0-2 feedings and wakes up between half past 7 and 8 or even later if we are really lucky.
And big pregnant mama and big baby son usually manage to take a daytime nap together – very relaxing.

worst week ever.

Montag bekommt der Babysohn Husten, Dienstag  hohes Fieber. nebenbei versuchen wir furchtbare Hausarbeiten abzugeben. Der Mann muss seinen Urlaub absagen, weil es babysohn schlecht geht und ich ne sehnenscheidenentzundung habe. Freitag erfahre ich, vielleicht 18 Seiten  zum falsche  Thema verfasst zu haben und hab Stress mit ner lieben Freundin. Heute dann schließlich endet der Tag im Krankenhaus. mit einem 40 Fieber baby mit Flüssigkeitsverlust. von mir aus kann die Woche jetzt zusenden sein. (ps: nach einer infusion geht es meinem Kindchen schon wesentlich besser und wir können vielleicht gleich morgen heim.)

in English:

babyson catches a bad cough on Monday, on tuseday hE starts to Ave a high fever. that is all while we have to finish important papers for uni. on Friday I find out that perhaps I wrote 18 pages about the wrong topic. and I have a big fight with a good friend. today my babe’s fever is over 40 degrees Celsius and he is very apathetic. we go to hospital and that’s where we still are. this week sucks.

(for those who worry babyson

is better after an infusion.)