Tagebuchbloggen – blog your diary

English in Italics.

Neulich habe ich das Tagebuchbloggen hier, wo ich grad ziemlich gern lese gesehen und fand es gleich ganz toll.
(Schließlich „stalken“ wir doch alle gern, die wir auch gern Blogs konsumieren 😉 )
Und weil ich gerade Zeit habe, hier also unser heutiger Tag:

mitten in der Nacht: Babysohn erwacht. (wo er doch sonst schläft, dieser Bengel.)
Ich ziehe ihn zu mir heran und denke: „Nach einer Stillung wird er schon einschlafen!“ – Pustekuchen. Der Kerl will spielen. JETZT!
Wir verzweifeln kurz, streicheln und bestechen ihn dann aber mit einem Nuckel irgendwann wieder in den Schlaf.

kuz nach acht: Und wieder ist er wach. Erst will ich kurz aufstöhnen, weil ich denke es wäre noch mitten in der Nacht, aber es ist schon hell.
Der Liebste bringt das Söhnchen seiner Tante, die gerade bei uns nächtigt und wir lesen und dösen noch ein bisschen rum.

kurz nach neun: kommt erst einmal der Backofen an – für Aufbackbrötchen und die Waschmaschine
dann gibts Frühstück zur Feier des Tages mit Ei
(Und Brust für den Boy)

10:20 Uhr: als dann alle angezogen sind macht sich der Liebste mit dem Sohn zum Spaziergang auf. Die Schwägerin setzt sich in die Studierstube und ich, die gute Hausfrau, verziehe mich in die Küche.
Dort wird Kuchen gebacken, sauber gemacht und zwischendurch im Bad schnell noch die Waschmaschine geleert und neu befüllt.

Gegen 12 sind der Liebste und das Söhnchen wieder da. Für das Bengelchen ist nun erstmal Still und dann Badezeit – seine Lieblingsbeschäftigung (Solange es nicht direkt vorm Schlafengehen stattfindet)
Babysohn strampelt sich fröhlich durch die große Wanne und beglückt mit seinem Freudengesang Vater, Mutter und Tante.
Nach dem Bad gibts noch „Wellness“ aka Babymassage. (Und Nägelschneiden.)

Gegen 1 gibts Mittag (kalte Pizza und Salat, Brust für den Boy) danach müssen wir uns aufhübschen, denn wir sind um 15 Uhr zu einer Geburtstagsparty (der Gastgeber hat einen neun Wochen alten Sohn) mit dem Motto „Wild West“ eingeladen.
Schwupps, verwandeln sich also Vater, Mutter und Kind in Häuptling, Squaw und Indianerbaby inklusive Kriegsbemalung und in dieser Montur machen wir uns auf unseren Drahteseln auf den Weg.

Wir kommen an mit Knall und Rauch (Konfettipistole), um uns anschließend mit Kuchen (oder Muttermilch) die Bäuche vollzuschlagen.
Erstaunlicherweise finden auf 50 m² 20 Erwachsene und 5 Babies Platz.
Es ist laut und bunt im wilden Westen.

Kurz bevor es dunkel wird ist das schläft das Gastgeberkind beinahe auf meinem Arm und auch die anderen Knirpse haben einen Lagerkoller, also gehen wir Muttis (und 2 Indianerhäuptlinge) noch eine Runde spazieren.

Gegen 7 gibt es kollektiv Brust für die Babies und dann allerbestes Chili Con Carne in verschiedenen Schärfen (für Mimis, für stillende Muttis, für Männer und für Cowboys) für die Großen.
Frisch gestärkt treten wir den Heimritt mit unseren Drahteseln gegen 8 an.
Der Babysohn schläft unterwegs ein und schläft auch nach aus dem Anhänger befreien und Hochtragen immer noch.

Gegen 9 stopfe ich noch ein paar Einlagen in unsere Stoffwindeln und begebe mich an den Computer.

Gegen halb 10 beginne ich diesen Blogpost und wenn ich damit fertig bin, werde ich mich noch in meine heißgeliebte Badewanne begeben.

Lately I read a „diary“ post on a blog, which means you just post what happened in your day.
I liked that idea (of course, as a blog reader you always like to know 🙂  ) so now that I have some time to spare, I thought I’d try myself!

In the middle of the night: Babyson wakes up.
I think it’s hunger. But it’s not. He wants to play!
We shortly lose it but get him back to sleep by  a pacifier and patting his back.

after eight: Our boy wakes up again. I get angry, as I think it’s in the middle of the night again (he usaually sleeps through), but I realise it’s light outside already. My husband hands him over to my sister-in-law, who is staying with us for a couple of days, which gives as a few more minutes.

a little past nine: I put the oven on for rolls and the washing maschine. (For wash 🙂 )
We have a deluxe breakfast because today is a bank holiday in Germany. (And my baby boy gets a big feed.)

20 past ten after we all are dressed babyson goes on a walk with his dad.
Sister-in-law has to study and I play good housewife by baking a cake, cleaning the kitchen and getting out the wash of the maschine. (And fill the maschine up again.)

Around 12 my husband and son return and I give babyson a feed and a bath in the big tub. He absolutely looooves it and we three adults watch him with joy.
After I treat him as he is in a spa by giving him a massage and manicure.

We eat lunch around one. (It’s yestaerday’s cold pizza and salad and milk for babyson).
Afte that we need to dress up because at three ‚o‘ clock we are invited to a party with the motto: „Wild West.“
So miraculously mum, dad and baby turn into squaw,  chief of the tribe and native american baby.
After that we ride our bikes to our friend’s house.

We arrive colourful and loud (confetti gun).
After that everybody is having coffee and cake. (Except for the babies, they are having milk)
It’s pretty wild in the wild west, as there are about 20 adults and five babies in a flat of 50 square meters.

About half past 5 the kids get a bit sick of being inside, so we go for a walk in twilight.
We come back hungry but all mums feed first and after that luckily yummy chili is served.

At around 8 we ride out horses (oops bikes) home. Babyson falls asleep and stays that way even after we get him out of the trailer and up the stairs.

Around 9 i put few inserts into our cloth nappies so we are set for tomorrow and head to my laptop.
And now I’ll go and have a nice bath after I published this post.
(And after that I’ll go to bed.)

 

 

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2 Gedanken zu „Tagebuchbloggen – blog your diary

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