How life (not) changed.

Als das Bengelchen noch in meinem Bauch wohnte, musste sich der Liebste (vor allem wenn ich hormongesteuert mal wieder von irgendetwas genervt war) Sätze dieser Art anhören:
„Aber wenn unser Baby da ist, kannst du xyz nicht mehr tun.“ Oder aber auch: „Das und das solltest du dir lieber jetzt schon mal angewöhnen, nicht erst wenn das Baby kommt.“
Klar, in den meisten Situationen völlig übertrieben, aber ich hatte echt Angst, dass wir
a) nicht ordentlich/organisiert/ erfahren oder was auch immer genug sind
b) (daher) sobald das Bengelchen geboren ist unter akutem Schlafmangel leiden werden
c) und uns deswegen nur noch ankeifen werden
Zudem war ich mich sicher, dass sich unser Leben komplett ändern wird.

Tja, nun sind wir seit drei Wochen Eltern.
Und momentan läuft das so:
Einmal haben wir uns bis jetzt gestritten. Schuld daran war nicht das Söhnchen, sondern das neue Smartphone des Liebsten.
Der Streitmangel liegt vielleicht daran, dass wir über Schlafmangel  nicht klagen können, denn seit Tag eins schläft unser Sohn mindestens 4 Stunden am Stück, zur Zeit meist eher so 7.
Daher sind wir auch gerade ziemlich entspannt, was alles andere angeht und unser Leben läuft wie eigentlich ohne Baby auch schon.
So gehen wir dahin, wo wir sonst auch hingegangen sind und tun das was wir vorm Baby auch so taten. (Okay, sinnlose Computerzeit verbringe ich nicht mehr.)
Nur eben, dass einer von uns nun immer das Bengelchen im Tragetuch vor sich her trägt.
Und dass wir immer mal ne Windel wechseln (und das Zubehör dafür mit uns herumschleppen müssen).
Und ich meine Brust ohne Scham überall und vor jedem auspacke, wenn das Söhnchen danach verlangt.

(PS: Uns ist bewusst, dass all diese Liebheit des Sohnemanns nur eine Phase ist. Das Schreien 24/7 kommt sicherlich allerspätestens mit dem ersten Zahn und auch so flexibel werden wir mit ihm nicht mehr lange sein. Doch gerade fühlen wir uns einfach ein bisschen wie Heldeneltern und genießen das Leben mit dem allerbravsten Bengelchen.)IMG_9392When I was still pregnant and my hormones let me go crazy again because of stupid things I used to sayto my husband things like:
„You can’t do this or that anymore, when our Baby is born, so better stop right away.“ Or: „You should start doing this or that, because soon you’ll have a baby!“
In most situations this was completly unfair, I know, but I seriously thought that we:
a) won’t be tidy/ organized/ expierenced enough to be parents
b) would never get enough sleep again
which would lead to c) us always fighting
And I thought our life will be turned upside down.

Well, after three weeks of parenting:
We had only one fight (so far) which was not caused because of the baby. (But because of my husband’s new smart phone.
That’s maybe because we do get enough sleep, as from day one on our son slept at least four hours in one go and its getting more like 7. And that’s why we are still quite calm and we can just go on with our lifes as we did before we had our boy.
We just go whereever we went, before he was born and do whatever we did as well and just take him along.
The only changes so far:
One of us always has a baby strapped to his or her body.
Once in a while we have to change a nappy. (And carry along all that gear you need for that)
And of course I get out my boob now whereever my baby wants me to do it, without feeling ashamed at all.

(P.S.: Of course we know that this „I am the nicest baby in the world“ phase will not last forever and the 24/7 screaming will finally arrive with tooth number one. But so far we just enjoy him being so easy and making us feel as if we are super-parents.)

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6 Gedanken zu „How life (not) changed.

    • wie gesagt, es ist alles nur eine Phase…
      Heute Nacht hatte er zum Beispiel auch Bauchschmerzen und wachte schon nach 4 Stunden wieder auf und war erstmal ne Weile wach.
      Ich wünsche euch, dass der Schlaf bald kommt!

  1. That’s great that you have such a calm, sleepy boy. Not all babies do change a huge amount so whilst you should definitely enjoy it as whilst you have it so ‚easy‘ (in relativity), you may not experience a huge, drastic change. You never know 🙂 It sounds like you are both relaxed in your new roles and that makes all the difference.

  2. Ach, auf schlimme Zeiten würd ich mich nicht verlassen, die muss es nicht geben – oder nicht im Ausmass 24/7 🙂
    Sogar bei akutem Zahnen hat sich das bei unserer Tochter nicht immer bemerkbar gemacht.
    Auch wir haben ziemlich nach der Geburt noch vieles so weiter gemacht wie davor, v.a. er. Und das tut er auch heute noch häufig.
    Mit der Zeit wurde ich einfach nicht mehr sooo flexibel, weil ich finde, ab einem gewissen Alter soll sie in ihrem Bett einschlafen können und möchte auch ich nicht mehr ein schlafendes Kind irgendwann in der Nacht von irgendwo nach Hause fahren müssen, ausm Auto, rein ins Haus, aus den Klamotten, rein ins Pyjama etc.
    Da hab ich auch lieber einen „geregelten“ Abendablauf.
    Ich wünsch euch weiterhin eine tolle Zeit!

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