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It’s awesome to travel the world and it’s wonderful to come home.
I seriously don’t know, what I prefer, home or away. The first days home it was definitely our place in this lovely city but once in a while now, nearly three weeks home, I start planning the next big trip secretly already. (As much as you can plan with a little one on the way…)
But oh, how do I love Germany! NOPE, I am not a Nazi but after being away for over three months I have to say this is the best country in the world!
Well, my own bed (no camping – EVER – again 🙂 ) and my own bathroom as well as NOT unpacking and repacking nearly every day might add to me loving this country so much but there’s more I really started to see diferently compared to before our trip.
It’s good how much you are cared for in Germany. I know, Germans still complain, but my German friends, there are countries out there, where you have to actually PAY for stuff the Doctor does, and not a little amount.
There’s countries out there, where you don’t get 184 Euro EVERY month until your child is 18 (or even older when they are still at school).
There’s countries out there, where you cannot stay at home for up to three YEARS with your baby because it might ruin your family budget.
There’s countries out there, where mums have to limit their children’s consume of fruit and vegetables because they are SO expensive.
There are countries, where my husband and me couldn’t have studied or would have to work very hard while doing it, because our parents are not rich enough. (And both my in-laws work and did so their whole life)
And I am not talking about the „third world“ I am talking about countries as well developed as our own.

Sure, Germany is quite plain compared to all down under.
Sure, Germany is freezing cold a quarter of the year (or even more) and I really have to admit that people are MUCH nicer down there (I am sure it’s all the sun they get) but you know, I still prefer this country!
I’m glad to live here and I think we Germans shouldn’t complain about what we are given to.

I still think though, everybody should go „down there“ and see these beautiful stunning places we were able to see and every German should meet at least one „real“ Aussie or Kiwi to learn what kind and nice and open minded really means.
(And that probably would stop people shouting at us poor homecomers still walking on the wrong side in the shop in the „no worries“ – slow Aussie (and big pregnant belly)-kinda way because they couldn’t get through to the milk (at only 0.60 AUS Dollars a liter!!!) quick enough.)

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Reisen ist wunderbar, aber Nachausekommen genauso. Gerade weiß ich wirklich nicht, ob ich lieber in der Ferne schweife, wenn das Gute liegt so nah. Als wir frisch Zuhause ankamen war ich defintiv nur noch pro home, aber jetzt, fast schon wieder drei Wochen zu Hause, fange ich tatsächlich wieder an den nächsten trip zu planen. (Naja, soweit man eben planen kann, wenn man im 6. Monat mit Baby No. one schwanger ist…)
Aber, ich muss schon sagen – Ich liebe dich, mein gutes Deutschland. Und nein, ein Nazi bin ich nun tatsächlich nicht, aber diese drei Monate in der Ferne haben mich wirklich gelernt „mein“ Land (neu) schätzen zu lernen.
Klar, unsere Zeitungen sind voll von Beschwerden über unser Land, aber ich sehe das alles mitlerweile ein bisschen anders.
Denn, liebe MitbürgerInnen, es gibt tatsächlich Länder, die genauso weit entwickelt sind wie wir, wo man alles bezahlen muss, was der Herr Doktor so tut und zwar cash. (Und da kann ein neuer Zahn schonmal an die umgerechnet 300 Euro kosten oder jeder Ultraschall während der Schwangerschaft etwa 75).
Es gibt tatsächlich Länder, wo man es richtig schwer hat als Familie, wo man nicht jeden Monat, bis das Kind 18 Jahre alt ist (oder länger, wenn es sich noch in der Ausbildung befindet) einfach mal so vom Staat 184 Euronen bekommt. Wo man nicht bis zu drei Jahre mit seinem Baby zu Hause bleiben kann, weil ein doppeltes Einkommen zum Überleben bitter nötig ist.
Es gibt Länder, da müssen Muttis den Obst-  und Gemüsekonsum ihrer Kinder einschränken, weil es sonst komplett die Haushaltskasse sprengt.
Es gibt Länder, wo der Liebste und ich nicht oder nur mit sehr vielen zusätzlichen Jobs hätten studieren können, weil es unsere finanziellen Möglichkeiten oder die unserer Familien (die nicht unter der Armutsgrenze leben) einfach haushoch übersteigen würde.
Okay, ich muss zugeben, dass Deutschland im Vergleich zu Australien und Neuseeland eher karg ist, ein Viertel Jahr eisekalt und fast ohne Sonne und dass zudem die Aussies und die Kiwis wirklich um einiges netter sind als die Leute hier. (Hier passiert es dann eben im Kaufland zwei Heimkehrern, dass sie immer noch linksgepolt auf der falschen Seite laufen und daher ihre Mitmenschen regelrecht ausrasten) ABER trotzdem mag ich Deutschland sehr. Und wahrscheinlich sogar ein bisschen mehr.
Trotzdem finde ich, dass jeder mal „da runter machen“ sollte, um diese umwerfende Wundervollheit bestaunen zu können, die wir monatelang bereisen dürfen und jeder sollte in seinem Leben mindestens einen richtigen „Aussie“ oder „Kiwi“ kennenlernen und sich von der sonnengereiften „no worries“ (=wörtlich keine Sorgen/im Gespräch eher kein Problem/macht nichts) Moral eine Scheibe abschneiden und lernen was warmherzig und nett wirklich meint.

 

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2 Gedanken zu „BACK

  1. Du sprichst mir aus der Seele! 🙂
    Ich denke auch oft, dass viele vergessen, in welchem Luxus sie leben, was z.B. Gesundheitssystem angeht. Und das ist nur EIN Beispiel… Und ich glaube, vielen geht es einfach ZU gut, und dann fängt das große Jammernan. Über Sachen, die eigentlich vollkommen pille palle sind. Erinnert schon wirklich an Langeweile und „keine anderen Sorgen haben“. Trotz Finanzkrise usw. können wir hier alle sehr gut leben!

  2. Willkommen nochmal zurück. Drei Wochen seid ihr jetzt schon wieder da! Wahre Worte. Ich kenne den Vergleich USA-D und da steht unser Gesundheitssystem einfach mal besser da. Hier dürfen Frauen, die im 8. Monat schwanger sind eben nicht gefeuert werden und die dann ohne Krankenversicherung da stehen. Leider in der Familie meines Mannes passiert. Wir fühlen uns auch sehr wohl hier und mein Mann will nicht mehr schnell in seine Heimat USA. Ich denke, das jedes Land seine Vor- und Nachteile hat. Leider habe ich noch keinen richtigen Aussi kennengelernt. LG Katrin

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