Schwimmen mit Delfinen // Swimming with the dolphins

Und schwupps – nach einer Stunde Flug kommen wir im schönen Auckland an, wo uns ein Shuttlebus zu unserer Autovermietung bringt. Für einen Bruchteil des vom Reisebüro errechneten Preises bringt uns nun ein selbstorganisierter Asphaltpickel mit der klangvollen Bezeichnung „Daihatsu Sirion“ durch die Nordinsel.

Morgens noch in Christchurch gewesen, ging es am frühen Nachmittag von Auckland auf der Nordinsel in strammmem Tempo weiter Richtung Norden. Der Verkehr in den Großstädten ist brutal, und die Kiwis fahren (noch) schlechter als die Australier!

Am nächsten Morgen dann das langerwartete Spektakel: Mit etwa 30 Leuten gings raus aufs offene Meer in die „Bay of Islands“, zu deutsch „Bucht der Inseln“. Im glitzernden Licht der Morgensonne gesellten sich dann auch bereits nach ca. einer halben Stunde die ersten Bottlenose-Dolphins zu uns. Selbst der erfahrene Skipper wurde ganz aufgeregt, und das Boot neigte sich unter der Last der schaulustigen und frenetisch knipsenden Touristen leicht zu einer Seite, was aber beim herrschenden Wellengang nicht weiter auffiel. Selbiger war auch für den Verbrauch etlicher Papptütchen verantwortlich, die im Verlauf des Trips mit dem halbverdauten Frühstück einiger Passagiere gefüllt wurden. Den Rekord für die meisten prall gefüllten Tüten hielt knapp vor einer französischen, dabei sehr lautstarke Geräusche von sich gebenden Dame – meine Frau.

Auch wenn die Seekrankheit ihren Traum vom Schwimmen mit Delfinen zu ihrer großen Frustration platzen ließ, blickte sie doch zwischen dem Wiederkäuen selbstlos auf und befahl mir sie zurückzulassen und ins Wasser zu gehen, was ich zögernd auch tat. Auch wenn die Delfine wohl nicht ganz so verspielt waren wie sonst (Schwimmpreis erlassen) haben sich meine kräftigen Züge ausgezahlt, und ich hatte einige Begegnungen mit den schillernden Leibern dieser beeindruckenden Säuger im offenen Ozean. Natürlich hatte ich die extra noch besorgte Unterwasserkamera in der Aufregung vergessen. (Geld aber selbst ohne Kassenzettel problemlos zurückgekriegt, coole Kiwis!).

Alles in allem sagt selbst die Frau, dass sich die Kotzerei für eine Begegnung mit wilden Delfinen voll gelohnt hat. Und obendrauf gabs noch Bombenwetter, tolle Inseln, Sturzflug-Fischfänger und majestätische Segelboote!*

* Klick auf die Fotos zum Vergrößern!

 

 

Olé – after one hour of a swift flight we arrive in pretty Auckland, where a shuttlebus takes us to our rental company. For a fraction of the price calculated by our travel agency a self-organized tiny car brings us around the north island, answering to the illustrious name of “Daihatsu Sirion”. Being in Christchurch in the morning, we went towards the north at a good pace. The traffic in the big cities is brutal, and the Kiwis drive (even) worse than the Australians!

The next morning then brings the long awaited spectacle: With about 30 other people we set sail towards the open sea in the “Bay of Islands”. In the glittering light of the morning sun the first pod of bottlenose-dolphins seeks our company. Even the experienced skipper gets all excited, and the boat drops to one side bearing the frenetically shooting cameras and their owners. Not that it was noticeable with quite some waves we had. These by the way were also the cause of an unusually high number of paper bags being filled with the half-digested breakfast of a lot of passengers. The record for the highest number of bags filled was – after a French lady making a lot of noise in the process – held by: my wife. Still, since seasickness destroyed the dream of swimming with the dolphins for her, she looked up between two rehashs and commanded me selflessly to hit the water, which I then hesitantly did.

Even if the dolphins apparently weren´t very playful this day, (no swimming charge for me) my bold strokes paid off and I had a couple of encounters with the shimmering bodies of these impressive marine mammals. Of course I forgot the underwater cam that I bought for the occasion in the general hectic and excitement. (Even got the money back without the receipt, blessed be the relaxed Kiwis!) All in all even the wife says encountering wild dolphins was worth it being sick as a dog for two hours straight. On top of that we also had beautiful weather, pretty islands, Kamikaze-fishing birds  and majestic sailyachts.*

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mehr als tausend Worte // more than words

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* Hier ein kleiner Ausschnitt unserer letzten 10 Tage in (zugegeben kleinen) Bildern, weil es viel zu lange dauern würde alles aufzuschreiben. // Here is a little bit of our last 10 days in (admittedly small-sized) pictures, since it would take too long to write down everything that happened…

Milford Sound

English in Italics
Ein großes Muss auf jeder TO DO Liste für einen Neuseelandreisenden, sind die „Sounds“ Fjörde im Südwesten der Südinsel. Bereisen kann man die zu Fuß bei mehrtägigen Wanderungen, per Kayak oder wie wir per Boot, weil mehrstündige Wanderungen mit meiner sehr „low-en“ Schwangerschaftsenergie einfach nicht möglich sind.
Dazu ist es anzuraten ersteinmal die Preise zu vergleichen, die variieren nämlich ziemlich stark – am billigsten ist es am frühen Morgen. Unser „Cruise“ startete um 9, die Reise zum Sound, den man von der letzten Stadt aus nur per 120 km langen Gebirgsstraße erreicht, startete schon halb 7.
ABER mal wieder hat es sich absolut gelohnt!
Milford Sound wird zurecht von den Neuseeländern als 8. Weltwunder bezeichnet, dort ist es einfach atemberaubend schön! Und neben der Fahrt durch die Schlucht zwischen 1500 Meter hohen im Sommer schneebedeckten Regenwald bewachsenen Bergen, aus denen ein Wasserfall nach dem anderen sprudeln, gab es für uns eine kleine Robbenkolonie noch gratis dazu zu bestaunen – wirklich, was wir dort wunderbares gesehen haben, lässt sich einfach nicht in Worte fassen und nicht einmal auf Fotos sieht man wirklich diese Schönheit.

A must do on every to do list for the New Zealand traveller are „the sounds“ – a fjord collection in the Southwest of the Southern island. You can travel them on dayhikes, kayak-tours or via boat, as we choose to do, because I can’t really walk far due to my pregnancy tiredness and lack of energy.
Prices for cruises vary A LOT – so check a few tours, before booking. The cheapest tours are eraly in the morning. Ours started at 9 a.m.
Our trip to Milford sound started already at 6.30 a.m. though, because you can only reach Milford via a windy one-way mountain road, which is about 120 km off the nearest town.
BUT getting up early was completly worth it!
Proud „Kiwis“ call Milford Sound the „8th world wonder“ and I have to say, that this absolutely no exaggeration – it is STUNNING, BREATHTAKING and SO BEAUTIFUL. (And I could probably describe it better, if I’d knew more English adjectives…)
You cruise through a gap between 1500 meter high snow – topped mountains, which are fully coated in rainforrest. There’s a huge (and very noisy) waterfall every two meters basicly and on top we got to see a seal colony the day we were there!
Anyway, as I said before, it is not possible to describe this beauty with words I know in either my first or second language and even pictures won’t show the full awesomeness.

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18 Wochen – 18 weeks

Wie weit ich bin: 18 Wochen, 1 Tag schwanger
Baby wiegt: etwa 190 Gramm und ist von Kopf bis Po 14,2 cm lang
Der beste Moment der letzten Woche: der Liebste kann das Baby von außen spüren
Ich vermisse: hem 😀
Heißhunger auf: Grießpudding und Schokoladenpudding, immerhin gibts hier Custard, das ist fast so wie Vanillepudding
Wehwehchen: Reflux und Sodbrennen
Ich freue mich: dass ich das wunderbare Neuseeland bereisen kann

I am: 18 weeks and 1 day pregnant
The baby weighs: about 190 grams and is 14,2 cm long. (head to bum)
Best moments in the last two weeks: Papa can feel the baby kicking for the first time
I miss: home 😀
Cravings: semolina and choclate pudding German style, at least they have custard here, which is kind of like it
annoying stuff: still lots of reflux and heartburn
I am happy: to be in this wonderful country! (New Zealand)

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catching up // aufholen

Wir sind schon auf dem Sprung, deshalb ganz schnell: Wir haben an unserem letzten Tag noch einen Bekannten in Sydney (!) getroffen, der uns bereitwillig zum Flughafen gefahren hat. (Taxi kostet ca. 70-80$). Flug war kurz und heftig. Dann abgeholt von Freunden, die uns eröffneten dass sie ein Auto für uns organisiert haben. Ja, tatsächlich! Wir fahren mit einem 29 Jahre alten Holden Barina, der ganz knapp ein Fünftürer ist, über die Südinsel. Trotz ihrer Jahresringe ist das Mädel top in Schuss, besser als der Camry. Einfach fantastisch! Im Moment wohnen wir in einem kleinen Holzhaus in Christchurch und werden von leckerer Neuseeländisch-holländischer Kochkunst verwöhnt. Gestern und vorgestern haben wir uns Christchurch angeguckt, hat ein sehr englisches Flair und ist die erste Stadt die wir sehen, deren City komplett eingezäunt ist, wegen Erdbebenschaden. Und wenn ich mich jemals über Schlaglöcher beschwert habe, werde ich es hinfort nicht mehr tun. (Manche Straßenteile sind 1m über normal.) Flüge von Christchurch nach Auckland gebucht, weils billiger ist als Fähre (+Benzin, Essens- und Übernachtungsgelder). Unser Plan beinhaltet heiße Quellen, Fjorde, Gletscher, den Schicksalsberg im Herr der Ringe-Land Mordor und Schwimmen mit Delfinen. Wow!

We are almost gone again, hence quickly: We met someone we knew the day before we left Australia in Sydney (!), and he took us to the Airport, which saved us a 70 to 80$ Taxi bill. Flight was short and turbulent, then were picked up by friends that told us they have a car ready for us. Yes indeed, we gonna tour the south island with a 29 year old Holden Barina, which is a 5 door model. But only just. Considering the age, it is in better shape than the Camry. Fantastic! Atm we live in a wooden house in Christchurch and get treated to yummy NZ-dutch cooking art. Yesterday and the day before that we checked out Christchurch, first city we see with a completely fenced off CBD (earthquake) and very english flair. And if I ever complained about potholes I will henceforth do it no more. Some roads are 1m above their original level. Booked flights to Auckland, since it is cheaper than the ferry and food, fuel and accomodation. Our plan includes hot springs, fjords, glaciers, mt. doom of LOTR and swimming with dolphins. Jeah!K1024_IMG_4847 K1024_IMG_4924 K1024_IMG_4868 K1024_IMG_4887 K1024_IMG_4904 K1024_IMG_4858 K1024_IMG_4921 K1024_IMG_4917 K1024_IMG_4910