Was unterwegs passierte

 

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Eigentlich wären wir jetzt in Tenterfield, 670 km von Sydney. Uneigentlich befinden wir uns mitten in der australischen Kohleabbaugegend, in Musswelbrook, 230 km von Sydney.
Und das kam so:
Unser lieber Toyota Camry schnurrte wie ein Kätzchen, als er uns aus Sydney, den Highway one entlang zum „Tourist drive“ (einer Straße für Touristen) führte. Wir sahen Berge, Wasser, Eukaplyptus, viiiiele leider tote Kängurus, die Weingegend Australiens und ein atemberaubendes Panorama nach dem anderen. Wir beide fühlten uns als hätte die Reise endlich begonnen, als der Camry zu stottern anfing und schließlich MITTEN auf dem Highway IN EINER KURVE einfach stehenblieb. Der Liebste schob uns gleich an den Rand und die Verzweiflung war groß. Noch nicht einmal 24 Stunden nannten wir den Camry unser eigen und schon gab er den Geist auf, nachdem ihn 2 unabhängige Mechaniker gecheckt hatten?
Wir versuchten den Fehler zu finden – nichts zu machen. Das Iphone war natürlich fast leer, die Autobatterie tot (wie sollte es auch anders sein) und wir mitten in der Kurve, mitten in der Sonne, bei 32 Grad Außentemperatur, mittags.
Keine 10 Minuten später hielt hinter uns ein Auto und unsere Helden steigen aus, obwohl es superheiß war und ihr Baby im Auto schlief.
Sie versuchten das Problem zu finden und halfen uns schließlich uns beim australischen ADAC anzumelden und folgenden zu kontaktieren. Schließlich hinterließen sie ihre Nummern für den Notfall. 60 Minuten und 274 Dollar (rund 220€) später kam der Mechaniker und wusste irgendwie nicht mehr als wir. Schließlich füllte er Benzin nach (und meinte unsere Tankanzeige wäre wohl kaputt) und gab uns Starthilfe. Das Auto sprang an, wir ärgerten uns über unsere Dummheit und fuhren weiter, genau 500 Meter, bis zur nächsten Kurve, wo das Auto wieder stehenblieb. Zum Glück war der Mechaniker hinter uns, er wechselte die Batterie, wir fuhren wieder an, diesmal schafften wir es sogar 1 km, bis zum nächsten Rastplatz, bevor das Auto wieder stehenblieb. Der Mechaniker versuchte nun eigentlich alles, bis er sich eingestand, dass wohl nichts zu machen ist und der Abschleppwagen zu rufen sei. Nun hieß es warten, nur drei Stunden lang, bis wir endlich abgeschleppt wurden.
Leider war es mitlerweile so spät, dass der Mechaniker geschlossen hatte. Aber zum Glück haben wir dieses nette Paar getroffen, mit denen wir die ganze Zeit in Kontakt standen. Sie holten uns ab und brachten uns zu sich nach Hause, wo schon ein echtes australisches Dinner, mit Roast (bestem Rinderbraten), Kartoffelbrei und Gemüse auf uns wartete, sowie eine Doppeldusche und ein Zimmer mit Doppelbett und Ventilator. Die beiden sind Christen und finden es ganz normal uns zu helfen, solange es mit dem Auto auch dauern möge.
Nach dem Essen fielen wir sofort ins Bett.
Heute zeigten uns unsere Gastgeber die größte Kohlemine Australiens, in welcher der Mann arbeitet und ihre Stadt. Danach führten uns die beiden noch zum Mittagessen aus und jetzt warten wir alle gemeinsam im klimatisierten Haus (hier sind es superschwüle 36 Grad, der erste Regen seit zwei Monaten braut sich draußen zusammen), dass endlich unser Auto repariert wird.

Actually we should be in Tenterfield now, 670 km from Sydney but we aren’t. We just made 230 km, to Musswelbrook, the center of the NSW mining area.
And that’s what happened:
We started off in Sydney yesterday, our Camry purring like a cat. We took the tourist drive from Higway one and were taken through stunning views like the Australian vine area, huge Eucalyptus forests, hills and rivers. We saw A LOT cows and horses and a few dead roos and wombats.
We were so happy to finally be on the road and see all the beautiful stuff until we reached the NSW mining area, where the Camry started making funny sounds and stopped in the middle of the Highway! My beloved pushed it to the side and we were really upset. This car hasn’t been ours for 24 hours, it was checked by two mechanics and it still broke down? We tried to find the problem and checked on the Iphone, which of course had a nearly empty battery! It was midday, 32 degrees outside and we of course were far away from any shade.
Just 10 minutes after we stopped a car pulled in behind us and a nice young couple got out, even though it was boiling hot and they had a sleeping baby in the car. They couldn’t see the problem but helped to call and sign in with the NRMA (Australian roadside assistance) for just 274 dollars!
They left us afterwards because they had to pick up their other child but they left their numbers just in case and kept calling for an update the next hours.
We waited for 1 hour until a mechanic arrived. He filled up fuel and explained that our fuel indicator must be broken and we hit the road again, annoyed to have paid so much money just for fuel but happy it wasn’t something serious. Well, we went on for about 500 meters and broke down AGAIN. Luckily the mechanic was still behind us, he changed the battery and circuit the moblizer and we were on the road AGAIN for about 1 km and luckily a rest area, where we pulled in and the mechanic decided that there was nothing else to do, except getting a tow truck. So we sat there and waited in the hot about three hours, luckily the mechanic had given us a few liters of drinking water.
When the tow truck finally had us pulled to the nearest workshop it was already closed.
Luckily we had met these guys and luckily they are Christians, because they didn’t think a minute to pick us up and take us to their house, where an Aussie roast dinner was already on the table. They offered us to stay with them as long as we want and there we are today, a day later, still waiting for the car to be fixed.
These guys didn’t want us to be bored, so they took us around the city for a bit and invited us for lunch. And to all of that we did get a tour to the biggest coal mine in NSW were this guy works.
So it was bad to brake down, but we would’ve never met these very nice people and get to know Musswelbrook.

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