Räubern – Robbering

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Musstet ihr als Kinder euch nach der Schule auch immer die „guten“ Schulsachen ausziehen, um zu Hause in die „Räuber“ oder „Schlumpy“klamotten zu wechseln?
Bei uns im fast Dorf war das zumindest so.
Und kaum hatte man seine Schulidentität ab- und das Räubersein übergestreift konnte der Feldzug durch Wald und Wiesen auch schon beginnen. Manches Mal musste dabei auch dem Räubernamen alle Ehre gemacht werden, und man stieg in alte Häuser ein. Hier im Osten gibt es davon tatsächlich noch welche, in denen nicht nur Spinnen oder Ratten hausen, sondern die noch komplett eingerichtet sind, weil die damaligen Bewohner fluchtartig „rüber“ gemacht sind.
Manchmal finden sich dabei wahre Schätze und darum konnte ich das Räubern bis heute immer noch nicht ablegen, wie meine längst zu klein gewordenen verlodderten Räuberhosen aus Kindertagen und praktiziere das Räubertum weiterhin ab und zu erfolgreich mit anderen ehemaligen Dörflern.
Heute ziehen wir eben durch die Stadt, heute erwarten wir nicht mehr die großen Schätze, aber erfreuen uns dafür an street art.
Zieht der zerfledderten Hosen an, kommt mit Räubern und seht selbst:

When I was a kid and returned from scholl there was only one thing to do: Change from the „posh“ schoolclothes into old/ripped/stained „robbery“ clothes to play outside.
And surely with wearing robbery clothes, you have to leave your own identity behind and change into your robber-self.
Which, in my childhood time’s case (in a teeny tiny village like town) meant for us kids: spot old houses, get into them (not always legally) and find the treasure!
You might think that all you find in old houses is dust, dirt and the ocassional rat, but that’s not the case for some GDR buildings. Some people left the GDR illegally to „go west“ and left all behind except for a few personal belongings they could take with them. So if you are lucky you can find fully furnished houses back here! And since my childhood was just a couple of years after the wall came down, we got lucky at some times.
„Robbering“ is one thing I just can’t leave behind with growing up and that’s why sometimes we still go. Today we don’t enter old houses anymore (treasures are gone anyway) but we find closed down factories and roam around to spot something you can’t take home, but get pleasure from nevertheless: Street art.
Just check for yourself, come robbering with me:

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4 Gedanken zu „Räubern – Robbering

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