Berlin calling…

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and I am NOT listening. Berlin is not my thing. It’s too big, I don’t like it, it isn’t charming to me in any way and yesterday I decided, that I will hate it from now on.
Yesterday we had to travel from Berlin up north to Berlin south-east to the aiport Schönefeld.
Our gate closed at 1:50 pm, we headed 11:20 and were supposed to take one bus, one undergroundtrain and an express train. This was meant to take 70 minutes, so plenty of time you might think.
BUT
the bus was 10 minutes late, so we missed the train
we wanted to take another train, but it was cancelled
so we decided to take the „Ringbahn“ and change somewhere else, but
it was cancelled
it was now about 12:40 already
There were no signs at any stations showing you, how long trains needed to go somewhere, there was no subsitute bus service or anything.
I had already: almost runined my nerves, nearly cried and was blaming my beloved for everything. (I mean hey, he is the Berlin guy – he should know about their public transport!)
We finally arrived at the airport after another cancelled train at 1:35.
I made lots of people hating me by skipping the line to the check – in, I seriously couldn’t be bothered.
We ran through security and arrived at the plane at 1:43! –  7 minutes EARLY!
I was knocked out and it took me about three more hours to realize, that we actually were going to ENGLAND, that we actually were going to meet my „second“ family. (again)
And it took the walking into the house, the smiles by these 6 hostkids I was an Aupair for (about 3 and a half years ago) for me to realize that I have come HOME again.
The next three weeks will be filled with lots of noise, lots of hugs, a stucked up pantry at any times, relaxing in the countryside, 24/7 playing…
Oh, and of course the internship we actually came here for, where we will do some teaching and research in English primary schools nearby.
Home again.

Berlin calling und ich höre nicht zu. Eigentlich habe ich Berlin noch nie gemocht, es war mir zu groß, zu laut, irgendwie ohne Charme, aber seit gestern habe ich beschlossen Berlin zu hassen.
Wir hatten gestern das Ziel von Berlin Nord (Frohnau) zum Flughafen Schönefeld im Südosten zu reisen, laut ÖPVN sollte das 70 Minuten dauern, inklusive einer Bus-, U-bahn- und Regionalexpressreise. Unser Gate schloss 13:50, um 11:20 fuhren wir los, siebzig Minuten sollte der Spaß dauern.
Aber nein, Pustekuchen. Der Bus kam 10 Minuten zu spät an der U-bahn an, sodass wir diese um 2 Minuten verpassten. Mit der nächsten Ubahn waren wir zu spät am Regionalexpress und der folgende wurde gestrichen, also Routenänderung. Nächstes Ziel war eine Haltestelle, von der aus wir zwei verschiedene Anschlussmöglichkeiten zum Flughafen hatten . Die S-bahn, die uns dorthin bringen sollte fiel leider ersatzlos aus (bei uns gibt es für solche Fälle den soganannten Schinenersatzverkehr). Mitlerweile zeigte die Uhr 12:40 ich hatte schon einen Nervenzusammenbruch erlitten, den Liebsten zur Schnecke gemacht (schließlich ist er der Berliner von uns beiden!!! und ja wohl dran schuld, oder?) und die Berliner Verkehrsbetriebe verflucht (wieso zeigen die auch an keiner Haltestelle, wie lange es von dort bis zu anderen Zielen dauert?).
Wir befanden uns etwas in Mitte, also die Hälfte lag noch vor uns.
Irgendwann und irgendwie erreichten wir dann 13:35 doch den Flughafen. Mitlerweile schrien wir uns eigentlich nur noch an.
Ich scheuchte den Liebsten vorbei an den langen Schlangen des Checkins, direkt nach vorn – falls irgendjemand gestern unter den schimpfenden Hinter-mir-Stehenden war, ich entschuldige mich vielmals!

Über den Flughafen bewegten wir uns nur rennend und erreichten das Gate verschwitzt und mit Seitenstechen 14:43 UHR! Wie auch immer wir das angestellt haben.
In diesem ganzen Stress hatte ich überhaupt keine Zeit, mich auf England und vor allem meine ehemalige Gastfamilie (ich war 2008/2009 Aupair bei 6 Jungs unter 6) zu freuen, aber als wir dann endlich im Zug zu unserem Ziel saßen, kam die Vorfreude doch:
3 Wochen voller Lautstärke und in Aktion, 3 Wochen mit immer einer vollen Speisekammer zur Verfügung, ausspannen auf dem Land, 3 Wochen in meiner Zweitfamilie.
Und natürlich, wieso wir überhaupt hergekommen sind: 3 Wochen Praktikum an einer englischen Schule, wo wir den Schulalltag erforschen, beobachten und auch selbst unterrichten werden.
Home again.

die schuhe sind schon getauscht fürs Landleben – I already changed into countryside shoes

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3 Gedanken zu „Berlin calling…

  1. Och Mensch, da haste aber auch genau das Allerschlechteste von Berlin kennengelernt, das ewige Dilemma mit öffentlichen Verkehrsmitteln. Eigentlich ist Berlin ganz schön, also zumindest einige Ecken. (Muss ich jetzt sagen als Berliner Pflanze)

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