The nicest day…

Kurzmitteilung

of the year is most definitely your very own birthday!
Mine is today and all I can do is smile, laugh and be merry.
Ten more minutes and some of the most important people in my life will come to visit – hooray!
There’ll be over 30 beloved ones in and out of this flat in the next few hours – NICE.

Der schönste Tag im Jahr ist doch der eigene Geburtstag und heute ist mein eigener!
Vom vielen Strahlen schmerzen die Mundwinkel allerdings schon 😀
Und in nur 10 Minuten kommen die ersten Gäste, von da an werden sich hier und heute über 30 liebe Leute die Klinke in die Hand geben und alle kommen nur wegen mir!
Geburtstag ist wunderbarstens!

entdigitalisiert – dedigitalized

Please scroll down for an English translation

Unsere Uni ist immer bemüht, das Studium zu verbessern. Ein Beispiel: Das Lehramtsstudium.
Bis vor 4 Jahren schloss man es durch ein Staatsexamen ab, war irgendwie doof, hat nicht funktioniert, also wurde der Bätschelor (mit anschließendem Master) draus.
Auch dieses System lässt zu wünschen übrig, daher modeln wir es einfach wieder um, und nun gibt es wieder, traritrara das Staatsexamen, inklusive dessen, was am Bätschelor besonders schlecht ist, ah ja.

Aber heute eine weitere „Bereicherung“ und „Erleichterung“ der Studierenden.
Für Prüfungen gibt es Listen.
Auf diesen Listen stehen alle Studierenden, die zur Prüfung zugelassen sind, mit Matrikelnummer, Unterschrift (wenn sie denn zur Prüfung erscheinen).
Nach der Prüfung wandert dieser Zettel zum Prüfungsamt, wird dort aufgehoben und wieder rausgekramt, um nach der (meist monatelangen) Korrekturzeit mit Noten gefüllt zu werden.
Das mit dem Herauskramen funktioniert leider nicht, weil der Zettel im Prüfungsamt einfach verschütt geht. Mist.
Daher die Neuerung:
JEDER Stundent bekommt einen EIGENEN Zettel für jedes Modul.
Und diesen Zettel besorgt sich jeder auch selbst.
Eigentlich ja online, aber da der „Webmaster“ im Urlaub ist bis Ende Februar kann der Zettel nicht online gestellt werden, daher rennen ich und meine 300 Kommilitonen (allein für eine Prüfung) jetzt ins Prüfungsamt.
Und dann?
Heben die (ordentlichen, organisierten und einfach wunderbaren) Studenten den Zettel auf.
Was wir davon haben?
– mehr Papierkram
– mehr Orte, an denen es verlorengehen kann
– mehr Probleme für die Stundenten
aber vielleicht dürfen wir uns dafür unsere Noten ja bald selbst geben, schließlich soll der Prozess doch vereinfacht werden, oder?

Our Uni always trys to make studying better for their dearest students. One example: the Studies for teachers.
Until four years ago you finished your studies as a teacher by the „Staatsexamen“ which is some kind of a diploma.
That didn’t really work, it was kind of stupid, so it was changed to a Bachelor’s and Master’s degree.
BUT: This system doesn’t work as well. So our Uni changed it again, back to the old diploma, BUT including the worst parts from the Batchelor system. Yeah, right.

Today: another „improvement“:
We have lists for exams. All students, who have to take part in an exam are on the list. IF they’ll do write the exam, they sign on the list. After that this list, containing about 300 names and signatures goes to the „Prüfungsamt“ – the office for exams.
When the teacher finished correcting, he’ll get the list from the „Prüfungsamt“ and he’ll put the marks next to the names.
The problem is that the lists kept getting lost in the last few semesters. Damn.
And that’s where it’ll get „improved“:
Instead of ONE list for ALL of the students there’ll be ONE list for EVERY student.
And this list is not handed out to the students, they have to organize it for themselfes and that is NOT possible online, because the socalled webmaster is on holidays, so every single of the 300 students has to go to an office to collect his or her sheet.
And after we managed to do that?
WE students KEEP the paper. AND take it to the exam.
What you might ask now is: Where’s the improment?
well:
– more paperwork
– more places for the paper to get lost
– more problems for students
Oh well, maybe sooner or later we’ll give us our marks ourselfs.
To make the process easier, you know?

public transport – öffentlicher Nahverkehr

Today I want to tell you something about travelling with kids in public transport inspired by mama for sale .
There’s two stories I have  to tell, both happend with my friend Ally’s kids.
Inspiriert von mama for sale geht es heute um die Nutzung von öffentlichen Verkehrsmitteln mit Kindern. Für die deutsche Übersetzung bitte nach unten scrollen.

Number one:
Ally’s little boy, as precious as he is and as much I love him, can be quite hard work. What helps to calm him down, is being carried in the sling, so sometimes I pick him up from his home, tie him to my body and take him out to trips to the library, to do printing for Uni and so on, so his mum can take a breath. (And how do I love this little one asleep on my chest!)
On day he is fast asleep and cuddled up to my chest. We get in on the stuffed tram, it’s so full, I can’t even get a hold of any handle.
Suddenly a man shouts through the whole waggon:
„You’re strangling him!“ I don’t react, because I didn’t realize he was talking to me.
„You, girl, YOU ARE STRANGELING IT!“
I finally consider to be talked to, try to show the man (who has quite a good view on my breasts while I do that) how the little one can breath, try to tell him how much he likes this and so on.
It doesn’t help, he yells and yells at me, so that I finally get off the tram and walk the last two stations.

Number two:
I am sitting in the tram with my beloved and Ally’s beautiful little girl, we are on our way to the Zoo. We keep getting the girlie excited for all the animals she’ll see at the Zoo in English, because she doesn’t speak any German, but with each other we still speak our mother tongue, which is German.
After a few stops the man in front of us turns around and asks in a disgusted voice. (and in German)
„You are German, right?“ We nod.
„And SHE doesn’t speak any German?“ We nod again.
„Why are you teaching her improper English then and not proper German?“
I don’t remember what we said, but we should have just pretended, that we actually ARE English, and not German. (I did that the next time, when something similar  happened at the Zoo – it worked pretty well :-D)

Nummer Eins:
Ich bin mit dem Söhnchen der australischen Freundin unterwegs, der sich im Grunde nur durchs Getragenwerden im Tuch beruhigen lässt. Wir steigen in die Bahn ein, er schlummert friedlich und schön warm eingepackt im Tragetuch, die Straßenbahn ist rappelvoll, ich habe nicht mal eine Stange zum Festhalten.
Plötzlich brüllt es durch die Bahn (in feinstem Sächsisch übrigens):
„Sie eorschtickn den doch!!“ Ich reagiere nicht, denn ich gehe nicht davon aus, dass ich gemeint bin, da ruft es wieder: „Sie, mid dem Kleeen, sin gemeent! Sie erschtickn den!“
Ich will das natürlich klären zeige, wie de Kleine friedlich schläft, mit voller Luftzufuhr. (dabei hat der Alte übrigens einen ziemlich guten Blick auf meine Brüste)
Es hilft nichts, der Opi schimpft weiter wie ein Rohrspatz, so dass ich schließlich aussteige und die letzten zwei Stationen zu Fuß gehe.

Geschichte Nummer zwei.
Diesmal sind der Liebste und ich mit der großen Schwester des Miniaustraliers mit der Straßenbahn unterwegs in den Zoo.
Da sie nur Englisch versteht, versuchen wir in ebendieser Sprache ihre Vorfreude auf die Tiere zu schüren, zwischendurch sprechen wir deutsch miteinander.
Irgendwann dreht sich der Mann vor uns um  und fragt, ob wir Deutsche wären, wir bejahen.
Darauf fragt er abfällig: „Wieso spricht dann ihre Kleine nur Englisch? Sollte sie nicht erstmal richtiges Deutsch lernen, bevor sie ihr falsches Englisch beibringen?“
Darauf fällt uns nichts passendes mehr ein. (so schlecht ist unser Englisch im Übrigen auch nicht!)

Aber das nächste Mal, als ich mit dem gleichen Kind dasselbe gefragt werde, tu ich einfach so, als würde ich kein Deutsch verstehen. DAS war dann ziemlich lustig. 😀

 

 

VIRUS!

Erfreuliche Nachricht gestern im facebook Postfach, Fräulein Tausendschön verrät mir, dass ich zum Geburtstag Musicalkarten geschenkt bekomme. Ich darf entscheiden: „Tarzan“ oder „Tanz der Vampire“. Da meinereins sowieso gerade mit Fieber und Husten daniederliegt, bin ich froh über die willkommene Ablenkung.
Frohen Mutes klicke ich mich also durch youtube, schaue ein ums andere Video an, doch plötzlich:

„Bundeskriminalpolizei“ : auf ihrem Server ist der Konsum von Kinderpornographie festgestellt wurden. Zahlen sie per „Ukash“ sofort 100 €, um ihren Computer zu entsperren. „Ukash“ können sie an folgenden Tankstellen erwerben: …
und so weiter und sofort.
Natürlich habe ich mir weder Kinder- noch sonstige Pornographie jemals auf meinem Laptop angesehen, also rufe ich mal den Freund an, der sich mit Computern auskennt.
„Hallo, entschuldige, dass ich störe, aber mein Laptop sagt mir, dass ich Kinderpornographie angeschaut habe und jetzt will er nicht mehr funktionieren!“
„Ach, dass sollst du doch nicht immer machen.“ sagt er, schickt dem Liebsten eine Anleitung, der Liebste werkelt und schwupps ist der gute Läppi wieder fit.
Gottseidank, dass es Männer gibt, ich hätte wahrscheinlich das Geld bezahlt…

Good news yesterday in my facebook account – my best friend tells me, that she’ll give me Musical tickets for my birthday – Hooray!
It’s my decision, whether we will see „Tarzan“ or „Tanz der Vampire“ (dance of the vampires) I am a bit sick and stayed in bed and am very happy about the dissipation and watch some youtube videos to decide.
Suddenly the video stops and
„Bundeskriminalpolizei“ : auf ihrem Server ist der Konsum von Kinderpornographie festgestellt wurden. Zahlen sie per „Ukash“ sofort 100 €, um ihren Computer zu entsperren. „Ukash“ können sie an folgenden Tankstellen erwerben: …
appers on my Laptop, which says, that I watched Child porn and now I have to pay a fine of € 100!
Of course I never watched any kind of porn on my computer. I call a friend of mine, he is very into computers.
„Hi, my computer says I watched child porn and now it refuses to work.“ I tell him.
He says: „Seriously, you shouldn’t do hat all the time!“ laughs, and sends an Email to my beloved. He works on my poor Laptop for a while, and now it luckily works again.
Thank god for boys! I would have payed the fine…

PLEASE BLOG IN ENGLISH

war heute eines meiner Kommentare. Es stammt von der Aupairlebenmitbestreiterin, mit welcher ich 10 Monate lang sechs Jungs versorgte.
Das witzige daran:
Genau das habe ich heute auch beschlossen, als ich neue (amerikanische) Blogger und neue (kanadische) Leute kennenlernte.
Es dauert sicherlich viel länger, es ist mehr Arbeit, aber dann können auch meine nicht deutschsprachigen Freunde hier lesen…(vor allem auch die, welche bald 15815 km von hier entfernt wohnen)

was one of my blog comments today. It was posted by the girl I shared all my Aupair experiences with, the girl with who I „mothered“ six boys for ten months.
The funny thing about it is, that I terminated exactly that today, when I met a (American) blogger and new (Canadian) people.
It will surely take much longer to post, it will be more work, but after that my nonGerman friends can share my life with me, especially the ones, who’ll soon live 15815 km away from me.